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 Kapitel 1 - Erste Schritte...

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Di 15 Feb - 21:48

Bamm, bamm, bamm, bamm. Wie ein Schwerfälliger Riese trottete Salomo gemütlich in die Richtung des Waldes. Bamm, bamm, bamm, bamm. Wolf, der nicht mehr zu sehen war, schien vorraus gerannt zu sein. Naja, das war ja nicht Salomos Problem, er würde sich bestimmt nicht hetzen lassen. Der braune Rüde riss sein Maul herzhaft auf und gähnte, dabei zog er die Luft tief ein. Vielleicht war es ja einbildung, aber die Luft hier draußen fühlte sich ganz anders an als die im Camp. HIer schmeckte sie nach Freiheit...
Als Salomo dann doch endlich mal seinen Kopf hinter sich wendete, sah er keinen Hund mehr hinter sich. War Cryelle auch vorraus gerannt? Aber das konnte nicht sein, er hatte niemanden gesehen der ihn überholt hatte. War sie zurück ins Camp? Wieso denn? Das konnte Salomo regelrecht egal sein, dann war es eben nur ein "Männer"runde. Keine Weibchen, nur Rüden. Auch gut.

Langsam erreicht der gemütliche Hund die ersten Bäume, schön sah es hier aus, Bäume und...Bäume. Aber nein, es war wirklich schön, Salomo blieb kurz stehen und zog abermals die Luft ein, es roch nach Wald. Ein wunderbarer Duft, nach Salomos Geschmack. Aber er konnte auch Wolf riechen, also folgte er der Geruchsspur, bis er den Wolf erblickte. Wolf schien etwas gernvt zu sein. Weil er warten musste? Währe er eben nicht vorraus gerannt. Aber er hatte ein Kaninchen erlegt, war doch prima.

Salomo gesellte sich zu ihm, er hockte sich einfach vor ihn hin. Es war zwar nicht seine Art als erster zu sprechen, aber gerade war im das herzlichst egal.

"Guter Fang, würde ich mal sagen. Andere Frage: Weißt du wohin Cryelle verschwunden ist?"

Hier draußen konnte viel passieren, schließlich gab es auch gefährlichere Raubtiere als Hunde. Wenn Cryelle auf eigene Faust losgezogen war, na dann viel spaß. Salomo hockte weiter seelenruhig und schaute zu Wolf.
[Läuft zu Jed - spricht ihn an]
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Chinook
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Di 15 Feb - 23:15

Abschiedpost für Breeze

Die Hündin hatte sich die ganze Zeit etwas abseits gehalten. Sie wusste einfach nichts mit den Anderen anzufangen, geschweige denn was sie hier eigentlich sollte.
Ihr Vater hatte gemeint er wäre stolz auf sie und sie wäre zu einem wichtigen Zweck hier, doch sie fühlte sich einfach allein.

Sie schaute sich um. Der kühle Wind bließ durch ihr braunes Fell und sie erhob sich. Enige Schritte ging sie, doch nur am Zaun entlang. Ab und zu blickte sie über den Auslauf, sonst hinaus. Sie fiepte leise wenn jemand vorrüber kam und ließ alles andere außenvor.
Was sollte das alles? Warum war sie hier eingesperrt? Mit lauter Fremden und dazu ohne ihre Besitzer. Noch nie war sie lange ohne sie gewesen und wenn dann war immer der Vater dabei. Sie fing an zu jaulen und zu bellen, scharrte am Zaun und ließ sich dann entmutigt fallen.

Einige Zeit war vergangen da bewegte sich ihre Nase. Aufgeregt hob sie den Kopf, denn da kam die Tochter ihres damaligen Herrchens. Sie sprang auf, ließ zum Tor und bellte. Ihr Schwanz schnwag hin und her. Endlich kam jemand. Die Frau öffnete das Tor und Breeze sprang ihr entgegen. Sie bellte freudig und war sehr aufgeregt. Die Frau nahm sie an die Leine und ging.
Breeze verstand ihre Worte nicht ganz, sie konnte nur verstehen das es wohl falsch war das sie hier ist und sie nun nach Hause durfte. Breeze schaute nocheinmal kurz zu den Hunden, wand sich dann um und sprang in den Wagen, welche kurz darauf das Camp verließ.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Di 15 Feb - 23:23

Abschiedpost für Marja

Sie wollte allein sein, einfach nur etwas Ruhe haben. Warum kamen soviele Neue auf einmal? Klar, sie kam damit zurecht, mochte Abwechslung und half ihnen gerne, doch brauchte auch sie mal eine Pause. Natürlich war ihr nicht entgangen was die Anderen so trieben. Nun aber lag ihr Kopf auf den Vorderpfoten.
Brian hatte gemeint sie könnte kommen, wollte sie aber gar nicht.

Irgendetwas stimmte nicht mit ihr. Sie fühlte sich nicht ganz wohl, war sehr müde und schlaff. Schlafen, das würde jetzt gut tun.
Die Hündin schloss die Augen. Ihre Flanken hoben und snekten sich regelnmäßig und alles schien ruhig. Es dauerte nicht lang und sie war in die Traumwelt entschwunden. Sie träumte von einem großen Rennen, viele Gefahren aber auch viel Spaß war damit verbunden.
Sie wurde erst wach als sich jemand über sie beugte und sie sachte streichelte.

"Brav, ist ja gut mein Mädchen."

Auch die Menschen hatten gemerkt das etwas nicht stimmte. Somit nahm man sie an die Leine und zog sie hoch. Marja sah sich etwas verwirrt um. Sie kannte die Menschen und hatte keine Probleme mitzugehen. So wurde sie aus den Auslauf geführt und zu einem Haus gebracht. Dort ging sie hinein. Es dauerte nicht lange und ein Mann untersuchte sie gründlich. Sie verstand seine Worte nicht, doch machte auch sie sich langsam Sorgen. Was war denn?

Keiner konnte ihr etwas erklären. Stattdessen führte man sie zu einem Transporter und schloss sie ein. Irgendwie was das sehr merkwürdig. leise fiepte sie, legte sich dann jedoch hin und merkte nurnoch wie das Auto losfuhr.

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Sa 19 Feb - 14:15

Uii uii uii. Ach Gott war das wieder alles verwirrend. Vor lauter Desorientierung jagte die Weiße ihre dichte Rute und bellte kurz. Der Weiße hatte sie freundlich angestupst als er gemerkt hatte, das sie etwas ... traurig war über die Reaktion der Huskydame. Nun es war aber wirklich ein kleiner Schock gewesen, das diese einfach abhaute. Es tat Baily auch leid, sehr leid.
Mit einem frechen wuffen antwortete sie dem Weggefährten.

"Nein nein. Ich bin Baily."

sie leckte ihm kurz über die Lefzen und fiel dann in die verspielte Haltung. Hinterteil oben und der Rest unten. Rute wedeln und kläffen. Dazu noch etwas hecheln und es war vollbracht.
Ihre Ohren spielten, als sie erneut eine Antwort von sich gab.

"Garnhund ? Ich weiß nicht ...
Glaubst du es gibt einen Garnhund, mein Wollhunefreund ?
"

Sie schubste ihn spielerisch zur Seite und rollte sich dann auf den Rücken. Sie streckte die Beine in die Luft und hab die vordere Pfote immer wieder in die Luft. So als wollte sie etwas fangen.
Dabei schaute sie nach oben, wo das Gitter ihr die Sicht zum Himmel versperrte. Doof.

"Glaubst du wir können irgendwann auch mal ohne Gitter und Leine rum laufen ?
Glaubst du, das wir irgendwann mal die Sterne jagen können und mit Robben im Wasser spielen ? ... die heißen doch Robben oder ? Mein Herchen hat davon erzählt.
Irgendwas mit Orc ... Orcarente - genau.
"

Ja, die kleine Hündin war zu klein um den Unterschied zwischen Robben, Killerwalen und sonst anderen Tieren zu verstehen.
So blieb sie liegen und schaute weiter in den Himmel. Irgendwann würde sie die Sterne jagen können, ganz sicher.


[bei Thiazi]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Sa 19 Feb - 19:06



Es sind nun einige Stunden vergangen. Die Hunde haben sich etwas beschnüffelt, es kamen Neue und auch gingen einige. Nun ist es Zeit sie langsam auf ihr späteres Leben als Schlittenhund vorzubereiten.
Einige Trainer sowie auch Pfleger erscheinen, nehmen sie an die Leine und führen sie aus dem Auslauf.

Einige Hunde dürfen die Welt außerhalb des Campes kennenlernen, lernen zugleich aber auch was es heißt einen Menschen am anderen Ende der Leine zu haben. Für viele Hunde wird es selbstverständlich sein, sie werden sich freuen und aufgeregt alles erkunden.

Für andere Hunde, jene die es noch nicht kennen oder eher der wilden Natur entsprechen, wird es eine Katastrophe. Warum sollen sie nun brav neben dem Zweibeiner herlaufen, wenn es doch überall etwas zu entdecken gibt? Warum sollen sie überhaupt tun was die Menschen von ihnen verlangen?

Dann gibts diejenigen, welche schonmal an das Training herangeführt werden. Man versucht ihnen klar zu machen das es Geschirr zu tragen nichts schlimmes ist, das man über Hindernisse springen und über Wippen gehen kann. Sie bekommen die ersten Befehle beigebracht, das wird natürlich seine Zeit dauern.

All das wird einige Stunden in Anspruch nehmen. Einige Hunde werden zu dieser Zeit allein mit einem Zweibeiner sein, andere in Gruppen. Diejenigen, welche schon länger da sind haben natürlich einige Vorteile: sie wissen mehr und dürfen auch mal ohne Leine herumrennen.

Vielleicht bleiben auch einige Hunde ersteinmal im Auslauf oder kommen in die Zwinger. Wer weiß das schon?

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Sa 19 Feb - 19:41

Chinook hatte Brian natürlich zugehört und verstand ihn auch. Er selbst mochte ja schließlich auch nicht jeden Hund. Hier war das ganze zugar noch schlimmer, denn soviele Hunde waren zusammen in diesen Auslauf das man ihnen kaum aus den Weg gehen konnte.
Er kam jedoch nicht dazu nochetwas zu erwiedern den plötzlich öffnete sich das Tor. Wieder eine Chance zur Flucht, er rannte los, doch so schnell es aufging so schnell war es auch wieder geschlossen. Augenblicklich blieb Chi stehen und brummte leise. Was sollte das?
Er sah sich um. Seine verschiedenfarbigen Augen folgten den Menschen. Einige junge Frau ging zu Breeze. Diese schien sich sehr zu freuen und ging auch sofort mit. Abwertend schnaubte der Rüde. Nie würde er sich so verhalten wenn ein Zweibeiner zu ihm kam.
Er hörte ein Fiepen und sah herum. Auch Marja wurde an die Kette gelegt und weggeführt.
Was war denn los? Die Menschen unterhielten sich, doch er verstand nur Bruchstücke wie `krank`, `nicht arbeitsfähig`.

Er stürmte zum Tor und wollte hinterher, doch ein Mann schlug es ihm vor der Nase zu. Wütend fing der Schwarze an zu bellen. Dumpfe Laute klangen aus seiner Kehle hervor. Er beruhigte sich erst als er sah das Marja aus dem gebäude geführt wurde. Freudig wedelte er mit dem Schwanz, um dann zu sehen das man sie in ein Auto brachte. Entsetzen stand in seinen Augen. Was war denn los? Warum brachte man erst so viele Hunde hierher und dann wieder fort? Was bedeutete `nicht arbeitsfähig´? Er scharrte etwas am Tor und bellte.
Für die anderen Hunde sah es so aus als wolle er mal wieder ausbrechen, denn er ließ sich seine Sorgen nicht anmerkten. Wütend sprang er gegen den Zaun. Nun stand er auf den Hinterbeinen, die Vorderpfoten am Draht und schaute sich um. Er ließ sich hinuntersinken und setzte sich hin.

Die Sonne hatte ihren höchsten Punkt längst überschritten und erst jetzt bemerkte er wie viel Zeit vergangen war. Er war nun schon einige Stunden hier eingesperrt und noch immer konnte er sich nicht damit abfinden. Immer wieder scharrte er am zaun, bellte vorrüberkommende Zweibeiner an, doch er kam hier einfach nicht raus.
Es war nun ca. eine Stunde her das man die zwei Hündinnen weggebracht hatte und noch immer gab es kein Zeichen von ihnen. Vielleicht würdne sie ja wiederkommen?
Mit Entsetzen wurde im klar das irgendetwas seltsames vor sich ging.
Es waren mehr Zweibeiner zu sehen als vorher. Einige liefen geschäftig durch die Gegend, andere suchten Trainingsutensillien zusammen. Irgendetwas würde geschehen, doch der junge Rüde wusste nicht was es war.

[im Auslauf / sieht wie Breeze und Marja vorgebracht werden / wütend / bellt und springt an Zaun / beobachtete das Treiben im Camp / fragt sich was geschehen wird]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Sa 19 Feb - 20:01

Nanuq sah das Zandro den Ball nicht gefangen hatte sonder Inka.
Also fing er an zu laufen. Doch als Inka stehen blieb viel ihr der Ball aus dem Maul und kullerte etwas weg. Nanuq sah seine Chaunce und lief auf den Ball zu er bekam ihn als erster zu fassen und lief in die andere richtung davon. Nach einr weile blieb er stehen und sah sich um ob die beiden ihm nachkammen. Aber als dem nicht so war legte er sich in den Schnee und wartete.

Anmerkung:
Es ist Sommer, der Boden ist zwar in wenigen Meter gefrohen doch es liegt kein Schnee. Außerdem bitte ich dich mehr zu schreiben, sollte dies gerade nicht möglich sein merke das bitte kurz an und ahcte auf den Zeitsprung.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 25 Feb - 21:40

Brian beobachtete das ganze Geschehen. Die rotgefärbte Hündin wurde schon bald wieder von einem jungen Mädchen abgeholt. Auch Marja, die schon so lange hier zu sein schien, wurde in einen Transporter geladen. Mit schleifendem Gang folgte er Chinook zu dem Zaun.

"Schade, dass sie Marja mitgenommen haben... Ich hatte sie schon ins Herz geschlossen.."

sprach der Huskyrüde und stupste seinen Cousin aufmunternd an. "Ich weiß, dass Du sie mochtest.." neckte Brian seinen Verwandten und entfernte sich ein wenig von dem Tor, als ein weiterer Mensch hineintrat. Seltsamerweise kam dieser auf Brian zu. Der Zweibeiner legte dem schwarz-weißen Rüden ein Halsband um. Dieser blieb brav sitzen, obwohl er wusste, dass Chi nun verwundert sein würde. Der Mann entwirrte eine Leine, die er in der anderen Hand hielt und befestigte diese danach an dem roten Halsband. Brian sah nur zu Chinook, nickte kurz und wurde aus dem Auslauf geführt. Der Zweibeiner rief einem anderen dieser seltsamen Rasse etwas zu. Der zweite Mensch hatte ungefähr zeitgleich mit dem jungen Mann an Brians Seite den Auslauf betreten und ging nun zielstrebig auf den Wolf-Hund-Mix zu.

Brian rümpfte nur die Nase als er dies sah und blickte verwundert hinauf zu dem jungen Herren. "Hallo Brian. Wir werden mit dem Wolf etwas spazieren gehen.. Ihr könnt euch ja gleich anfreunden.." sprach der nur, als er dem Husky über den Kopf strich. Hatte Brian richtig gehört? Er sollte mit diesem Wolfshund spazieren gehen? Er legte die Ohren an und lies sich auf die Hinterpfoten sinken. Naja, vielleicht war es ja doch verkehrt gewesen den fremden Hund so zu beleidigen.. Immerhin konnte sein Cousin Chinook ja auch mit allen freundlich umgehen, also wieso sollte Brian das nicht auch können...? Es würde ihm vielleicht schwerfallen.. aber was sollte das schon..

[wird aus dem Auslauf geführt / soll mit Jed zusammen spazieren geführt werden]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 25 Feb - 22:22

Salomo fragte ihn ob er wusste wo Cyrelle abgeblieben war. Naja er konnte es sich vorstellen.

„Nein.“ eine kurze, kalte Antwort.

Wolf stand auf, nahm das Kaninchen zwischen seinen Fang und schritt ohne ein Wort zusagen an Salomo vorbei. Den Weg zurück zum Camp hatte Wolf mit dem Blick nach unten gerichtet zurückgelegt. Am Zaun angekommen quetschte er sich durch das Loch, dann blieb er stehen und ließ seinen Blick über den Auslauf schweifen. Seine Wolfsaugen entdeckten Cyrelle, die zerknirscht in einem Gebüsch hockte. Schweigend lief er auf sie zu. Er sah aus dem Augenwinkel wie Brian aus dem Auslauf geholt wurde.

Er blieb direkt vor ihr stehen und legte das Kaninchen vor ihr ab.

„Falls du Hunger bekommst.“

Sein Blick musterte sie geduldig.

„Hör mal, das hast du dir teilweise selbst eingebrockt. Es ist doch selbstverständlich, wenn du über mich lachst, dass ich sauer werde.“ Er hielt inne, „Sorry…“

Er stupste sie aufmunternd mit der Nase an.

„Wenn du weiterhin mit mir rumhängen willst, musst du dich auf solche Prozedere einstellen.“

Wolf spitzte die Ohren, Schritte kamen auf ihn zu. Es war Jack, er hatte ein Halsband und eine Leine dabei.

„Na los, jetzt geht`s spazieren mit deinem Kumpel dem schwarz-weißen Husky Rüden, Brian.“ er lachte.

Wolf fletschte die Zähne, nicht wegen Brian sondern, dass ihm eine Kette angelegt werden sollte. Sein Nackenfell sträubte sich. Dann schritt er einfach vor Jack davon zum Tor des Auslaufes. Jetzt unnötig Stress zumachen, brachte nichts. Jack lief ihm verwundert hinterher. Draußen angekommen hockte sich Wolf ohne einen Ton ein paar Meter neben Brian hin. Die beiden Menschen Jack und noch jemand redeten.

„Dann kann die Tour jetzt ja los gehen“ meinte einer von ihnen.

[geht zurück zum Auslauf | geht zu Cyrelle | wird zu Brian gebracht]


Zuletzt von Jed am Sa 26 Feb - 0:01 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 25 Feb - 22:40

Brian sah zu, wie der Wolfshund brav aus dem Auslauf lief und sich niederhockte. Die Menschen erzählten kurz miteinander, bis ein leichter Ruck an der Leine den Huskyrüden aus dem starrenden Blick holte, den er auf den anderen Hund gerichtet hatte. Brian erhob sich und schüttelte sich ein wenig. Wenige Sekunden später ging der junge Mann auch schon los. Er ging nicht dort hinaus, wo die Autos hinein und hinausfuhren, nein, er ging einen anderen Weg durch das Camp. All das Hundegebell rund um Brian bereitete dem Rüden nur Kopfschmerzen. Ein älterer Hund, der in seinem Käfig stand und vor dem Gitter zu Brian bellte, nervte den Husky besonders. Mit angelegten Ohren und einem Zähnefletschen zerrte er den Zweibeiner, am anderen Ende der Leine, auf den Althund zu.

Knurrend biss Brian auf den Draht ein, sodass der alte und schwache Hund respektvoll zurückwich. Endlich konnte Lewis, so der Name des jungen Mannes, Brian von dem Gitter wegzerren. "Du magst es wohl nicht, wenn man Dich anbellt, hmm?" sprach dieser und sah zu Brian hinab. Gerade als Lewis dem Huskyrüden erneut den Kopf tätscheln wollte, knurrte dieser in Richtung der Hand. "Hör auf mich wie dein Plüschtier zu behandeln...!" war Brians Antwort auf den 'Streichelversuch'. Natürlich wusste der Schwarz-Weiße, dass Lewis ihn nicht verstehen konnte. "Ist ja gut.. Tut mir Leid.." murmelte der Mann, als er seine Hand zurück in die Jackentasche schob und sich nach Jack umsah.

Brians Knurren verstummte, nachdem Lewis die Hand wieder entfernt hatte. Schnaubend warf der Rüde dem Althund einen missachtenden Blick zu und sah sich dann ebenfalls nach diesem Jack um. Brian konnte es kaum erwarten, endlich ohne die Leine herrumlaufen zu können. Er war nicht für und nicht gegen diese Dinger, denn sie gehörten nunmal zum Hundeleben dazu, wie der Reifen zu einem Auto.

[geht durch Camp / knurrt Althund an / wartet]
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Cyrelle
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   So 27 Feb - 21:12

Cyrelle lag immer noch beleidigt in einer Ecke, als Wolf angelaufen kam und ihr ein Kaninchen vor die Füße legte. Sie drehte ihren Kopf zu Seite und schaute ihn nicht an, lies ihn aber weiter reden. Denn er meinte, sie hätte sich das zum Teil selbst zu zu schreiben. "Sag mal spinnt der? Oder lebt der auf dem Mond?" Ruckartig stand sie auf und schaute ihm böse und direkt in die Augen.
"Wenn du nicht kapierst das ich über den jämmerlichen Pfleger und nicht über dich lache, bin ich schuld?!"
Empört und fassungslos schaute sie an ihm runter. "Wenn ich mich dir rumhängen will, muss ich mich auf so was gefasst machen...?" Cyrelle war sichtlich überrascht lief aber sehr selbstsicher weg. Sie war nun kein bisschen mehr traurig, allerdings war sie auch Nichtmehr so sauer und aufgebracht. Wolf wurde auch schon von einem Mann abgeholt, welche ihn zu Brian brachte.
"Geschieht dir ganz recht Wolf."
Murmelte sie vor sich hin. Se schlich ein wenig durch den Zwinger und schaute sich um. Viele Hunde sahen echt nett aus. Manche, ganz normal. Es war ein ziemlich bunter Haufen, was Cyrelle mit gemischten Gefühlen hinnahm.
Anscheinend war nun zeit um aus dem Zwinger raus zu kommen, denn mehrere Hunde durften schon raus. Eine kleine rot-braunhaarige Frau stand in der Türe, eines kleinen Häuschens. Sie hatte eine Liste in der Hand und schaute abwechselnd zu den Hunden und auf das Klemmbrett. Dann verschwand sie wieder.
Cyrelle lief zum Zaun und bellte schwanzwedelnd. Es war kein freudiges Schwanzwedeln, sondern eher einer der Unruhe, denn sie wollte raus und sie hatte kein Problem mit Menschen.
Mit Halsbändern in der Hand kam die Frau wieder auf dem Häuschen. Sie ging zum Zwinger und öffnete die Tür. Erwartungsvoll sprang Cyrelle an ihr hoch.
"Na, das lassen wir aber schön bleiben."
Mahnte sie die rot-braunhaarige Frau. Sofort machte Cyrelle einen Hopser zur Seite und setzte sich hin. Die Frau lächelte sie freundlich an.
Auf dem Häuschen kam ein Junger man und rief der Frau etwas zu.
"Gina, du kannst Cyrelle nehmen wenn du magst." die Frau, die Gina hieß rief zurück: "Okay, mach ich."
"Sie nimmt mich mit, sie nimmt mich mit!"
Sie sprang auf und bellte die Frau an.
"Ist ja gut. Wir gehen ja gleich los."
Cyrelle lies sich ohne murren und Knurren das Halsband anziehen und die leine daran einhaken. Sie freute sich darauf aus siesem Zweinger herraus zu kommen. Sie verstand sich gut mit Menschen und sie wollte etwas zu tun haben. Cyrelle wollte am besten schon losrennen aber die Pflegerin war da noch anderer meinung.
"Warte Mausi. Mach mal kurz sitz."
DIe Plegerin erhob leich den Zeigeinger und Cyrelle wusste was, sie ihr gesagt hatte und war diese Fingerbewegung bedeutete. Braf setze sie sich hin und wartete auf das nächste Komando. Gina streckte ihr die rechte Hand hin, worauf Cyrelle sofort hre rechte Pfote darauf legte. Sie schaute sich die Pfote gut an, bevor sie die linke vorderte, welche Cyrelle natürlich auch brav gab.
"Feines Mädchen."
Als alles kontroliert war konnte es nach Cyrells Meinung los gehen, doch Gina hatte noch ein Halsband in der Hand... "Was bedeutet das?"

[im Zwinger| stößt Jed ab| berobachtet alles| bekommt von Gina ein Halsband an| ird kontroliert| wartet]

AN ALLE: Ihr könnt euch gerne anschliessen, Gina kann noch ein oder zwei Hunde mitnehmen, das liegt jetzt an euch, wie ihr Postet!
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Mo 28 Feb - 19:12

Nanuq war noch immer beschäftigt mit spielen. Er tollte die ganze Zeit herum. Nanuq beachtete die anderen Hunde garnicht, da einige schon abgeholt worden waren um spazieren zu gehen. Er wollte zwar auch raus aber es würde sicher nicht mehr lange dauern bis er dran war mit Spazieren gehen.
Als plötzlich eine Frau mit Halsbändern und Leinen in den auslauf kam und anscheinend nachden Hunden suchte die sie Spazieren führen wollte.
Cyrelle war gleich da und wurde an die Leine genommen. Doch der Mensch schaute noch immer welchen Hund er mitnehmen sollte.
Als Nanuq gerade an ihr vorbeilief.
" Komm her Nanuq."
sagte die frau namens Gina wen er das richtig mitbekommen hatte.
Also drehte Nanuq um und kam mit seinem Ball zu Gina und setzte sich brav vor ihr hin.
Als Gina sich zu ihm runterbeugte und ihm die Leine anlegte. Kuschelte sich Nanuq an sie und schleckte ihr übers Gesicht. Sie streichelte ihn und drückte ihn dan etwas sachte weg um wieder aufzustehen.

" Hey Nanuq sei ein braver Hund und hör auf."

sagte Gina freundlich zu ihm. Und so setzte er sich hin und wartete wan es endlich losgehen würde.

[spielt/wird gerufen/wartet auf spaziergang]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Di 1 März - 15:54

Er beobachtete wie der Mann mit Brian davon ging. Dann schaute er zu Jack hinauf. Dieser schaute zu ihm und dann auf die Leine. „Okay, sei brav...“ Er beugte sich nach vorne und wollte dem wolfartigen Rüden das Halsband umstreifen, als dieser auf schnellte und in Angriffsstellung mit angelegten Ohren und gefletschten Zähnen ging, stolperte Jack zurück.

Der junge Mann seufzte und ließ das Halsband samt Leine sinken. „Okay, das hat keinen Zweck… hau ja nicht ab!“ mahnte er ihn. Jack lief los. Wolf trottete im gleichen Tempo neben ihm her. Als sie an Lewis und Brian vorbei gingen, ignorierte Wolf den ‚kleinen Stinker’. Sie liefen zusammen durchs Camp, dann bogen sie auf eine Seitenstraße die in die Landschaft führte ab. Vor ihnen breitete sich eine weite Graslandschaft aus, hier und da standen Büsche, Farne oder Tannenbäume. Auch ein vermoderter Baumstamm.

Wolf schaute prüfend zu Jack, dieser machte eine Geste die heißen sollte ‚Na los, mach schon’. Schon sprintete der Rüde los und landete elegant mit den Pfoten auf dem Baumstamm. Seine Krallen hatten sich in die durch die Witterung herabkommende Rinde gebohrt. Langsam schnupperte der Rüde an der morschen Rinde, dann nieste er. Danach hüpfte er wieder vom Baumstamm. Jack beobachtete ihn. Er ließ seine Nase durch dass Knöchel hohe Gras schlurfen. Er wendete sich und lief auf Jack zu, auf den letzten paar Metern beschleunigte er und warf Jack um. Die beiden lagen zusammen im Gras. Jack richtete sich auf blieb jedoch sitzen. Wolf hatte sich neben ihm nieder gelassen. Der junge Mann streckte seine Hand aus und wollte dem Wolfartigen über den Rücken streichen, jedoch hetzte Wolf auf und blieb angespannt stehen, ein Knurren kam aus seiner Kehle.

„Ich tu dir nichts, wirklich. Du kannst mir vertrauen.“ Sagte Jack mit sanfter Stimme und hob erneut seine Hand. Wolfs Augen blitzen als die Hand seine Ohren kraulte. Schnell wurde es ihm warm ums Herz und er legte seinen Kopf auf Jacks Oberschenkel.

„Ich glaube wir … sind Freunde, oder Wolf?“

Wolf zuckte darauf leicht mit den Ohren und leckte Jacks freiliegende Elle ab, dies sollte ‚Ja’ bedeuten. Wolf schloss zufrieden seine Augen und ließ seinen Kopf weiter auf Jacks Oberschenkel ruhen als dieser ihn weiter kraulte. „Hast du eigentlich schon einen Namen?“ fragte Jack und ließ seine Hand über den Rücken des Rüden streichen. Ein Tier konnte darauf nicht antworten, aber Wolfs Schweigen beantwortete die Frage. Jack hielt sein Kinn, eine Nachdenkgeste. „Was hältst du von ‚Jed’?“, wollte der Trainer wissen. „Und als Beinahmen ‚Wolfsblut’?“ Wolf schaute auf und grollte dabei, aber es war ein gut gemeintes Grollen.

Gefällt mir.

„Okay Jed, was magst du mehr ‚Jed’ oder ‚Wolfsblut’?“ Jed bellte zweimal für den Beinamen. Huh? Ich hab gebellt... „Okay, aber nur ich nenn dich so. So zusagen mein Kosename für dich weil wir Freunde sind.“ Jack lachte. Jed lachte innerlich mit und legte seinen Kopf wieder auf seinen Oberschenkel. Jack blickte sich um.

„Hoffentlich finden die uns.“

[geht mit Jack in eine Graslandschaft | tobt | geht zu Jack | lässt sich streicheln | bekommt einen Namen]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Di 1 März - 21:43

Brian ignorierte all das Gebell im Camp und sah zu Lewis herrauf. Dieser sah zu dem Huskyrüden hinab. "Ich merk schon... Du brauchst unbedingt Auslauf, mein Guter" sprach der Mann und ging ein Stück vorraus. Als die Leine einen leichten Ruck an Brians Hals hinterlies bewegte auch der sich und trottete neben dem Betreuer her. Lewis sah sich fragend um, denn er konnte Jack, den Mann der mit 'Wolf' losgegangen war, nichtmehr sehen. Brian rollte mit den Augen und ging weiter. Dabei zog er den jungen Mann mit sich. Mit der Nase in der Luft durchforschte der Huskyrüde die verschiedenen Düfte des Camps. So viele verschiedene Hundegerüche.. Konzentrier dich Brian! berief er sich innerlich und schließlich fand er den gewünschten Duft.

Na also, geht doch! lobte er sich und trottete dem Geruch nach. Lewis ging dem Husky einfach hinterher, ohne zu wissen, wo dieser überhaupt hin wollte. Wenige Minuten später tat sich eine riesige Glasfläche vor ihnen auf und man konnte Jack und den Wolfshund klar im Gras erkennen. Lewis beugte sich hinab zu Brian. "Dann tob dich mal aus" murmelte er und streifte dem Schwarz-Weißen dabei das Halsband ab. Der Huskyrüde schüttelte sich heftig, sah zu dem jungen Mann auf und lief dann auf Jack zu. Lewis folgte dem Huskyrüden und lies sich dann neben Jack nieder. Brian sah Jack an und stellte den Kopf schräg. Ein paar Blicke richtete er auch an den Wolfshund.

Nach wenigen Sekunden in dieser Pose nahm Brian etwas Abstand und sah dann zu 'Wolf'. "Komm mal mit, ich will mit Dir reden.." sprach der Husky etwas wiederwillig und nahm noch mehr Abstand von den beiden Zweibeinern. Brian hatte sich entschlossen dem wolfsähnlichen Getier eine Chance zu geben.. man wusste ja nie, mit wem man mal zusammenarbeiten musste..

[zerrt Lewis zu Graslandschaft, wird von Halsband befreit, will mit Jed reden]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 3 März - 18:12

Es war dämmrig und warm im Jeep. Der große, schwarz-weiße Grönlandhund hatte sich auf dem Rücksitz auf einer Lederdecke eingerollt und hatte die Augen geschlossen, doch er war hellwach. Im Sonnenlicht, dass durch die Ritzen in den Autotüren flutete, tanzten die Staubkörnchen und ließen sich schließlich auf dem Fell des Schlittenhundes nieder. Dieser blinzelte nur und nieste. Ittuk wusste nicht, wie lange der Mann ihn schon fuhr, aber es war schon eine ganze Weile. Am Anfang hatte er sich gewehrt, er wollte wieder zurück zu seinem Besitzer, aber der Fahrer hatte es ignoriert. Inzwischen hatte sich Ittuk seinem Schicksal ergeben. Er brummte ab und zu, wenn der Jeep über einen Stein oder durch ein Schlagloch fuhr und er sich den Kopf am Vordersitz anstieß. Aber sonst war er still.

Schließlich durchlief ein heftiger Ruck das Auto, und das Dröhnen der Motoren erstarb. Ittuk hob den Kopf und stand halb auf, nicht ohne sich ausgiebig zu schütteln. Der Mann sah zu ihm zurück und lachte, es war ein freundliches Lachen. Ittuk wedelte hoffnungsvoll mit dem Schwanz. Käme er jetzt hier heraus? Ja, kam er. Der Mann lief recht langsam zur Tür und öffnete sie einen Spalt. Sofort sprang Ittuk auf und kratzte leise jaulend mit der Vorderpfote an der Tür.

Ja, ja, ruhig, alter Junge!, lachte der Mann, während er Ittuk mit einer schnellen Bewegung ein Lederhalsband überstreifte, an das eine Leine geknüpft war. Dann öffnete er die Autotür ganz, Ittuk bellte glücklich und sprang mit einem großen Satz nach draußen. Frische Luft. Er atmete tief durch, konnte das aber nicht lange genießen, denn schon drang Hundebellen an sein Ohr und er roch nun seine Artgenossen. Vor ihm lag ein großes Gelände, das der Mann betrat. Er traf auf andere Männer und sie redeten irgendetwas. Ittuk war es egal. Er setzte sich auf den Boden und wartete geduldig, bis es weiterging.

Schließlich war er da: Ein Drahtzaun befestigt um einen großen Platz, wo mehrere Schlittenhunde herumliefen. Ittuks Schwanz stellte sich auf, aber er wartete geduldig, bis der Mann das Tor aufgefummelt hatte und ihm das Halsband abstreifte. Ittuk war da, wo er hingehörte: Bei Seinesgleichen. Er hörte noch ein Krachen hinter sich, als das Tor geschlossen wurde, dann war er drin. Endgültig. Er sah sich um und schnüffelte erst einmal, nicht wissend, wie er auf die Artgenossen zugehen sollte.

[wird in Auslauf gebracht|steht bei der Tür]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 3 März - 21:09

Nachdem er ausgiebig mit Baily getobt und geplappert hatte, war Thiazi müde zusammengesunken und sehr schnell eingeschlafen. Seit langem mal wieder hatte er sich richtig auspowern können; Miles war ihm durch ihr Alter nicht gewachsen gewesen und hatte auf die wilden Spiele des Junghundes verzichtet. Mit Baily aber hatte er die überschüssige Energie schnell verpulvert und sich bis zur absoluten Erschöpfung gespielt.
Wach wurde er erst, als er Tumult hörte. Blitzschnell stellten sich seine Ohren auf, danach öffnete er die braunen Augen. Anschließend war Thiazi auch schon auf den Beinen und sah sich aufgeregt um. Mehrere Zweibeiner eilten vor den Gittern auf und ab, machten Türen auf und riefen Namen. Daraufhin stoben die angesprochenen Hunde herbei, wurden angeleint und davongeführt. Thiazis Rute begann schneller zu pendeln, obwohl er die Erschöpfung des wilden Spiels noch im ganzen Körper spürte. Ob Vincent ihn auch holen kommen würde? Tatsächlich entdeckte er seinen jungen Herrn am anderen äußeren Ende des Auslaufs. Schnell wie ein kleiner Wirbelwind lief Thiz los, er wollte Vincent begrüßen.
Doch dort angekommen, schloss sich die Tür bereits wieder. Kläffend hüpfte er daran hoch, doch Vincent vertröstete ihn mit einem Grinsen.

„Hey Thiz, mein Guter. Du kommst später dran, sicherlich kümmert sich einer der anderen Trainer um dich. […] Hey, hallo! Hier sind noch einige!“

Thiazi verstand nicht, das der junge Mann sagte, doch es hörte sich tröstend an. Dass er einen anderen herbeirief war allerdings auch für den Hund klar. Kurz wendete er den Kopf, um sich nach Baily umzusehen. Wo steckte sie nur, sicherlich heckte sie bereits den nächsten Spaß aus. Zu sehen war allerdings nur ein völlig fremder Hund. Egal, Thiazi fand auch das ausgesprochen toll. Mit entspannt herabhängender Rute ging er hechelnd auf den anderen zu und strahlte ihn an.

„Heeeey. Ich bin Thiz, und du? Durftest du schon mit einem Herren spazieren gehen?“

Freudig stupste er die Lefzen des Neuen an und speicherte dessen Geruch ab. Fehlte nur noch der Name dazu und Thiazi konnte wieder ein neues Gesicht einordnen, neben Baily und Marja.
Vor dem Tor stand bereits ein weiterer Mann, der den beiden Hunden zusah. Vincent sprach kurz mit ihm, dann gingen er und der Hund an der Leine davon. Zurück blieb der andere Mann, zwei Leinen in der Hand.

„Uii, ich glaube wir dürfen zusammen mit dem Herren spazieren gehen. Das ist toll!“

Wedelnd stupste er den Rüden erneut an und tapste dann wieder zurück zum Tor, um sich brav sein Rüstzeug anlegen zu lassen. Mit einem fröhlichen Wuffen versuchte er auch den Neuen zu ermuntern, heranzutreten und es dem Zweibeiner weniger schwer zu machen.


{ wacht auf :: bei Ittuk am Tor :: wartend auf den Spaziergang }
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 3 März - 22:11

Als Brian plötzlich neben ihm stand und meinte ‚er müsse mit ihm reden’ stand Wolfsblut etwas genervt auf. Er trottete seinem nicht gerade besten Freund hinterher. Seine Gedanken befanden sich in der Vergangenheit. Irgendetwas mit Jack. Er hatte ihn schon einmal irgendwo getroffen. Aber wo? Irgendwo hier in Alaska, da war er sich sicher. Nur seine Gedanken ließen keine weiteren Erinnerungen zu. Er konnte Jack natürlich nicht danach fragen also blieben ihm diese Erinnerungen wie hinter einer Tür verschlossen.

Er setzte gelangweilt eine Pfote vor die andere, verschiedene Geräusche nahmen seine Ohren wahr. Seine Nase sog den Kiefernduft der Bäume ein. Er hatte definitiv keine Lust sich mit Brian auseinander zusetzen, dafür waren ihm die Nerven zuschade. Angeber konnte er nicht leiden, vielleicht schien er auch wie ein Angeber. Wieso? Nur wegen seinem Aussehen? Wegen solch einem mehr als bescheuerten Grund musste er sich natürlich mit Brian anfeinden, oder eher Brian mit ihm.

Zudem brachte er Cyrelle immer wieder zum Weinen, wahrscheinlich verbockte er sich hier alles. Er konnte Salomo schon leiden, aber Cyrelle ihn nicht. Das würde noch einige Probleme geben. Sonst kannte er hier niemanden. Er war bei Brian angekommen.

„Und was willst du?“
er klang genervt.

[folgt Brian | macht sich Gedanken | fragt Brian]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 3 März - 22:23

Brian sah den Hundewolf vor sich an und war für einen Moment abwesend, da er über das Mischmasch vor sich nachdachte. Als der Wolf nun sprach rüttelte dies den Husky aus den Gedanken. Der Rüde schüttelte den Kopf und sah den Genervten an. "Ich... wollte mich entschuldigen... Wenn man so vieles neu kennenlernt ist man nicht unbedingt bei bester Laune..." sprach Brian und grinste ein wenig. Wenige Sekunden lang fiel sein Blick auf die beiden jungen Männer, die nebeneinander im Gras saßen und über irgentetwas redeten.

"Hast Du eigentlich einen Namen, 'Wolf'?" fragte der Schwarz-Weiße und beäugte den Wolfshund oder Hundewolf oder vielleicht auch Wundeholf? Über dieses Wirrwarr von Wörtern in dem Kopf des Huskyrüdens konnte er selbst nur Grinsen. Dem Hund fiel auf, dass sie ohne Leine waren und nun eigentlich wild durch die Gegend jagen könnten oder gar in die Wildnis flüchten.. Schon komisch, dass die Zweibeiner einem so sehr vertrauten, nicht wahr? Andere Hunde wurden durch irgentwelche Mini-Kleidungsstücke gequält.. Deswegen war Brian froh, dass er als Schlittenhund fungieren sollte und nicht als Anziehpüpchen für irgentwelche verwöhnten Menschen, die all ihr Geld für Blödsinn ausgeben.. Wir Vierbeiner hatten doch viel mehr Glück, oder? Wir hatten nicht soviel unnötigen Stress wie all die Zweibeiner auf dieser Welt.. Wenn die nur wüssten, dass Hunde sprechen konnten.. zumindest untereinander...

[bei Jed / entschuldigt sich / denkt nach]
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Ittuk

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 3 März - 23:24

Ittuk verstand kaum, was um ihn herum geschah. Es ging plötzlich sehr schnell: Ein weißes Fellknäuel raste freudig kläffend auf ihn zu und stellte sich als Thiz vor. Der Name passte irgendwie. Ittuk wollte seinen Namen sagen, aber schon kam eine Frau auf ihn zu. Sie hielt ein Halsband und Leine in der Hand. Wollte sie etwa mit ihm zum Auto? Zum Glück erklärte Thiz, was los war - nur ein Spaziergang. Ittuk stellte freundlich die Ohren auf.

"Hi Thiz, ich bin Ittuk"

sagte er.

(Sry, hab Zeitmangel und darum so wenig)


Zuletzt von Ittuk am Do 10 März - 23:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Cyrelle
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 3 März - 23:40

Cyrelle konnte es kaum erwarten weg zu kommen als Gina noch einen Hund Namens Nanuq an die Leine nahm-"
"Hallo Nanuq, ich bi Cyrelle. Wie geht es dir? Freust du dich raus zu kommen?"
Normal war das nicht Cyrelles Art, doch sie war sehr glücklich endlich aus dem Zwinger raus zu kommen, da er Ausflug mit Wolf scheiterte.
"...Wolf..."
Cyrelle strahlte den Hund an, dann zog sie an der Leine. Sie wollte raus. Sie bellte los.
"Na komm schon Gina, ich will los!"
Natürlich wusste sie, das Gina sie nicht verstehen würde, doch einen Versuch zu bellen war es wert.
Da schnappte sich Gina noch einen Hund. "Na komm schon das reicht jetzt doch...!"
Gina lief mit den Hunden zu Türe und lief raus. Sie streichelte Cyrelle über den Kopf, welche schon lossprinten wollte.
"Es geht ja gleich los Mausi."
Woher wusste Gina eigentlich das Cyrelle früher auch immer Mausi genannt wurde und darauf auch reagierte? Ihre früheren menschen sagten das oft.
Cy lehnte sich gehgen die Leine, als sie dann endlich losliefen. Da fiel Cyrelle noch was ein. Sie drehte beim laufen ihren Kopf nach hinten zu dem Hund der auch dabei war.
"Hey Neuer. Wie heißt du?"
Cyrelle war ausserordentlich gut drauf, weshalb sie etwas schnell lief. Aber Gina hielt sie immer wieder zurück. Etwas empört kläffte sie die Trainerin an.
"Na wir müssen ja auch nach den anderen gucken, Cyrelle. Mach langsam."
"Woher weiß diese Frau immer nur was ich denke???"

[mit Gina, Nanuq und Ittuk am Marsch zum Traningsplatz]

(off Berreich Ittuk: nicht so schlimm, meiner ist auch nicht so lang)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 4 März - 18:34

Als der schwarz-weiße sprach, verzog Wolfsblut mürrisch die Miene. Brian hatte sich bei ihm entschuldigt unter dem Vorwand dass es nicht leicht sei, wenn man so viel Neues kennen lernt. Aber was hatte das mit Jed zu tun?

„Ich nehme deine Entschuldigung an.“ Er hielt inne. „Aber was hast du wirklich gegen mich? Bin ich so falsch? Nur weil ich äußerlich nicht wie ein Hund aussehe? Antworte mit der Wahrheit.“

Wolf musterte sich selbst. So viele Male. Sein Blut war rein, ob es Brian glauben wollte oder nicht. Nur sein Aussehen unterscheidet sich enorm von den Anderen Hunden. Wie ist so was möglich? Irgendein naturelles Phänomen. Er hatte nur wenig Blut eines Wolfes durch seine Großeltern geerbt, was heißt hier Großeltern? Jed kannte sie nicht genauso wenig wie seine Eltern und Geschwister. Allerdings wusste er, auch wenn er seine Eltern nicht kannte das er ein Malamute war. Woher auch immer. Sein Schädel war von Rätseln umgeben. Er konnte stolz darauf sein. Auf sein anderes Dasein. So was gab es nicht oft und vor allem nicht in einem Schlittenhunde-Camp. Er war hier der einzigste der wahrscheinlich am wenigsten von Menschen beeinflusst worden war. Abgesehen von Jack kannte er hier keine anderen Menschen. Oder er hatte welche flüchtig gesehen, aber nie kennen gelernt. Und so sollte es auch bleiben, er würde keinem anderen Menschen außer Jack so viel Vertrauen schenken. Er hatte hier den ‚wilden’ Instinkt, der Hund der sich auf seinen Instinkt verlassen würde. Ein ‚Wolf’ kannte sich in der Wildnis von Alaska bestens aus.

Schließlich bin ich hier aufgewachsen.


[antwortet Brian/fragt | denkt erneut nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 4 März - 22:05

Brian lauschte den Worten seines Gegenübers. "Ganz ehrlich? Ich mag nur Rassehunde... Siberian Huskys um auch wirklich ehrlich zu sein.." sprach der Huskyrüde und lies sich auf die Hinterpfoten sinken. Irgentwie schämte er sich gerade für seine Arroganz. Vorsichtig senkte er den Kopf und tippte Wolf's Vorderpfote mit der Nase an. Kurz danach erhob er sein Haupt wieder. "Tut mir wirklich echt Leid.." brummte Brian nochmal und sprang plötzlich auf wie von einer Biene gestochen. Einige Meter entfernt war ein Kaninchen aus dem Gebüsch gehoppelt. Geräuschlos glitt Brian an dem Wolfshund vorbei und starrte dabei das Kaninchen an. Dies schnüffelte unwissend in der Gegend herrum. 3......2......1.... und los! Brian spurtete los und das Kaninchen sprang im ZickZack los. Lewis stieß sich vom Boden ab und lief sofort hinter Brian her. "Hey! Hey! Lass das Kaninchen in Frieden!" rief er Brian hinterher, doch den Rüden interessierte es keineswegs, dass sich der Pfleger hinter ihm zum Sittich machte.

Schnell wie der Wind lief er dem Getier hinterher. Lewis lief dem Husky über das ganze Feld hinterher, bis das Kaninchen in einem Loch verschwand und Brian eine Vollbremsung hinlegte. Sofort packte Lewis Brian am Nackenfell. "Hör zu mein Freund! Das nächtse Mal hörst Du zu, wenn ich Dir was sage!" mahnte der Schwarzhaarige. Brian knurrte, als Lewis in sein Nackenfell griff und schnappte nach dem Arm des Pflegers. Diesen erwischte er und sofort pressten sich seine Zähne zusammen. Natürlich nicht so sehr, dass er Lewis schwer verletzte, doch es blutete stark. Der Schwarzhaarige lies umgehend das Nackenfell des Rüden los und griff sich mit der anderen Hand an die blutenden Stellen. Brian knurrte nur und nahm von dem Zweibeiner Abstand. Der Verletzte sah Brian wütend nach, nachdem er einen schmerzverzerrten Schrei hatte ertönen lassen. Der Huskyrüde schämte sich keineswegs für sein Verhalten. Wenn dieser Pfleger so dreist war und grob in sein Nackenfell griff war er selber Schuld. Ohne Umstände trottete der Schwarz-Weiße zu Wolf zurück. Lewis begab sich zurück zu Jack und besah sich die Stellen, an denen es blutete. Er war nicht so schwer verletzt, dass er hatte zurück gehen müssen.

[hetzt Kaninchen hinterher / beißt Lewis / geht zurück zu Jed]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Sa 5 März - 21:37

Hätte Jed Augenbrauen würde er jetzt eine davon hochziehen. „Ach wirklich? Ich bin auch ein Rassehund, ich sehe nur nicht so aus!“ er klang auf gebracht. „In Ordnung, so lange du mir nicht noch einmal so kommst. Du kannst mich…“

Er beobachtete die Auseinandersetzung zwischen Brian und Lewis und war sichtlich schockiert darüber. „…Jed nennen.“

Sofort hetzte Jack auf und rannte zu Lewis der mit schmerzverzerrtem Gesicht im Gras hockte. Er hielt seinen Arm, Blut quoll unter seiner Hand durch. Jack kniete neben Lewis, zog sein Hemd aus, rollte es zusammen und presste es auf die Wunde um die Blutung zu stoppen.

Jed wandte sich an Brian der neben ihm stand. „Schau mal was du angerichtet hast!“ Er hielt inne. „Ich hol Hilfe!“ Jed lief los und schaute zu Jack so dass dieser verstand. Wolf rannte Querfeld ein. Bis er ihm Camp angekommen war. Hechelnd stand er da und blickte sich um. Eine Frau stand mit Cyrelle und noch ein paar anderen Hunden da – hier störte er nicht. Seine Ohren spitzten sich. Er hörte Geräusche aus einem Schuppen oder so. Er lief darauf zu. Er blieb im Türahmen stehen und beobachtete einen jungen Mann. Der Mann drehte sich um und ließ beinahe einen Sack Hundefutter fallen. Jed war in die Drohhaltung eines Wolfes gefallen.

„Verdammt! WOLF!“
rief er.

Jed setzte den ‚Du Idiot- Blick’ auf. Er machte einen Schritt näher. Der junge Herr stolperte zurück. „Bleib weg! Verschwinde!“

Jed rollte seine Rute über dem Rücken zusammen, so dass der Mann erkannte das Jed einer der Hunde aus dem Camp war. Erleichtert richtete sich der Mann auf.

„Hey mein Junge, was ist?“

Jed bellte unaufhörlich und hetzte vor ihm herum. Der Mann verstand nicht. Wolfsblut lief hinter den Mann und schob ihn mit dem Kopf voraus. Jetzt schien er zu verstehen. Die beiden rannten zu einem Geländejeep.

Ich hoff du kannst fahren ….

Jed rannte voraus, um ihm den Weg zu zeigen. Beim Verletzten angekommen, wurde dieser in den Jeep gepackt und zurück zum Camp gefahren. Jack fuhr. Brian und Jed hockten zusammen hinten auf der Ablage. Wolf richtete seine Worte an Brian.

„Das zieht deinen Ruf noch mehr runter. »Der große böse Brian der einen Trainer gebissen hat.« Das wird dir nicht gut tun.“

[sagt was | holt Hilfe | redet mit Brian]
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Chinook
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   So 6 März - 0:08

Chinook war weiterhin am Zaun sitzen geblieben und hatte das Treiben auf der anderen Seite beobachtet. Er war zwar erst einen halben tag hier, doch fiel ihm auf das Leben ins Camp kam. Die Menschen wirkten beschäftigt und eilten herum.
Der junge Rüde saß einige Meter entfernt vom Tor. Sein Blick war aufmerksam, die Ohren gespitzt, nach vorn gerichtet. Die Rute war leicht gekräuselt. Er spähte durch die feinen Maschen des Zaunes. Langsam hechelte er. Ab und zu kratzte er sich am Hals, dieses Band nervte einfach total.

Plötzlich tat sich etwas. Augenblicklich schloss er das Maul und sah in Richtung Tor. Es begann. Was wusste er nicht, doch es begann. Einige Zweibeiner kamen in den Auslauf und begannen die Hunde an Leinen zu legen und mitzuführen. Chi zog kurz die Lefzen hoch, seine verschiedenfarbigen Augen behielten die Zweibeiner genau im Blick. Zum Glück schien sich keiner für ihn zu interessieren, doch zur Flucht war der Zeitpunkt denkbar ungeeignet. Zu viele Menschen liefen herum, versperrten das Tor oder hatten ihren Blick auf alles. Er schnaufte und wandte den Kopf als er ein Auto hörte. Sein Hinterteil erhob sich und erwartungsvoll sah er zum Eingang. Seine Rute lag geringelt auf dem Rücken und wedelte leicht. Mit Enttäuschung musste er Malamutmix jedoch feststellen das es keine der Hündinnen und schon gar nicht Marja war, sondern wieder ein fremder Rüde. Er beobachtete ihn, stand starr da und sah dann wie sie Richtung Auslauf kamen.

Schließlich entschloss er dem ganzen keine weitere Beachtung zu schenken. Immer mehr Hunde wurden weggeführt und der Auslauf lehrte sich. Was war nur los? Einige schienen wenig begeistert, andere freuten sich regelrecht. Er selbst blieb ruhig, denn niemand schien sich um den schwarz-weißen Rüden zu kümmern. Hier und da sah er mal auf, um dann wieder zu überlegen wie er hier raus kam. Auch Brian war mittlerweile fortgebracht worden. Etwas beunruhigte ihn das schon, denn er konnte ja nicht wissen, dass dies normal war und sie wiederkamen. Es machte ihm etwas nervös das so viele Zweibeiner rum liefen. Die Ruhe, welche bisher herrschte war vorbei. Er sah wie wieder einige Hunde an die Leine kamen.

Das sollen sie nur versuchen…

Verächtlich schnaubte er. Plötzlich roch er etwas und erschrocken fuhr er herum, dabei streifte sein Schwanz den Zaun. Einer der Zweibeiner, der Mann welcher vorhin schon auf ihn eingesprochen hatte, kam nun verdächtig auf ihn zu. Chinook wich zurück, doch da war nur der Zaun. In der Hand trug er ein Seil, eine Leine um genauer zu sein. Sofort wusste der Rüde was los war. Nun war er also dran, womit auch immer. Wütend ging er in Abwehrhaltung, sein Körper spannte sich an, die Nackenhaare stellten sich auf und er zog die Lefzen nach oben. Er wollte es nicht, doch wenn es sein müsste würde er auch zubeißen.

„Schon gut. Ich habe dir doch vorhin schon erklärt dass du dich benehmen sollst. Du machst es nur noch schwerer. Benimm dich und wir haben Beide keine Probleme.“

Der Mann kam genau auf ihn zu und griff nach seinem Halsband. Der Rüde schnappte drohend in die Luft und er wisch zurück. Chinook wähnte sich schon in Sicherheit, plötzlich spürte er einen druck am Halsband. Noch bevor er irgendetwas tun konnte war die Leine daran befestigt. Erschrocken sprang er zurück und zog davon, doch es gab kein Entkommen, es ging einfach nicht weiter. Er brummte vor sich hin und wurde mitgezogen. Seine Vorderpfoten stemmten sich in den Boden und er zog den hals zurück. Mit viel Mühe gelang es dem Zweibeiner jedoch ihn bis zum Tor zu bringen. Das Tor öffnete sich und er sah seine Chance. Seine Pfoten gruben sich regenrecht in de Boden als er vorausstürmte. Freiheit, endlich. Leider spannte sich schon nach kurzem Lauf die Leine und er wurde unsanft gebremst.

„So nicht. Kommst du her.“

Er wurde zurückgezogen und kurz genommen. Mürrisch knurrte er und sah sich verzweifelt um. Was nun? Langsam setzten sie sich in Bewegung. Chinook zog, blieb zurück oder setzte sich einfach. Das ganze sah ganz und gar nicht nach einem gemütlichen Spaziergang aus.
Chinook sah überrascht auf und folgte mit dem Blick, dem Hund der eben vorbeigesaust war. Es war Jed und er war total aufgeregt.

„Was zum…“

Kurz sah auch der Zweibeiner verwundert hinterher, kümmerte sich dann aber wieder um den Rüden und ging weiter. Er war zu dem Entschluss gekommen ihn kurz zu nehmen, da hatte er einfach mehr Kontrolle.

Es dauerte nur wenige Minuten und sie erreichten den Trainingsplatz. Chinook blickte sich um, alles war so neu. Er senkte den Kopf und begann am Boden zu schnüffeln, hob einmal das Bein und schnüffelte weiter. Der Mann schien zu glauben dass er sich endlich ergab und ließ die Leine länger. Chi sah auf und erblickte Cyrelle, Nanuq und den Fremden von vorhin. Freudig wedelte er mit dem Schwanz, wieso wusste er nicht. Schließlich hatte er noch nicht sehr viel zu tun gehabt.
Er überblickte den Platz, der Zaun war zwar da aber wer gut springen konnte würde ihn leicht überwinden. Zu Chinook’s Enttäuschung wurde er aber nicht von der Leine gelassen. Stattdessen gingen sie auf die Frau und sie Hunde zu. Auf eine Bank lagen Trainingsutensilien. Der Zweibeiner band die Leine an einen Pfahl fest und ging darauf zu.
Chinook stemmte sich gegen den Druck der Leine, doch kam er nicht frei.

„Hey Gina. Heute gleich mehrere? Da hast du dir ja ganzschön was vorgenommen.“

Der Mann war bei ihr stehen geblieben und schaute sich die Hunde an. Ein Lächeln kam über seine Lippen und er hielt kurz die Hand hin, damit sie schnüffeln konnten. Dann wand er sich erneut an die Frau.

„Mir wurde die Ehre zuteil unserem Draufgänger die Hörner zu stutzen. Ich werde ihm erstmal versuchen ein Geschirr anzulegen und eine Runde laufen. Ich denke es ist gut wenn er sich erstmal daran gewöhnt, für Kommandos wird es noch zu früh sein.“

Er deutet kurz auf den schwarz-weißen Malamutmix, welche nun neben dem Pfahl saß. Dann hob er zum Abschied die Hand und ging weiter Richtung Bank.
Dort kramte er etwas herum und ging wieder zurück.

Chinook konnte die Gespräche natürlich nicht verstehen, genauso wenig wie er verstand warum er hier hing. Er sah sich um, die Zunge hing ihm durch den Stress aus dem Maul. Da kam der Mann wieder. Er beugte sich zu ihm hinab und wieder begann Chinook zu brummen, blieb aber ruhig sitzen. Langsam griff der Zweibeiner sein Halsband, das Knurren wurde lauter, und kam mit dem Geschirr näher. Es war kein Zuggeschirr, nur ein Normales damit die Hunde sich schon mal daran gewöhnen konnten. Er versuchte es dem Hund über den Kopf zu streifen, doch dieser sprang auf und knurrte bedrohlich. Dabei fiel der Mann nach hinten um, stand aber sofort wieder auf, packte das Nackenfell und warf ihm das Geschirr über. Er hielt ihn mit dem ganzen Körper fest und schnallte es ihm um. Chinook knurrte, wand sich und schnappte in die Luft. Doch es half nichts, das Geschirr saß ihm am Körper und die Leine zog nun am Rücken. Der Mann wirkte etwas erschöpft, erhob sich du griff die Leine. Kurz sah er sich um und setzte sich in Bewegung. Der Rüde rannte erneut voraus, doch auch diesmal ging es irgendwann nicht weiter. Nun lag der Druck allerdings auf dem Rücken. Er warf sich auf den Boden, wälzte sich, stand auf und begann sich zu schütteln. Was sollte das nur alles?

[im Auslauf / wird `eingefangen´ / kommt zum Trainingsplatz / bekommt Geschirr an / auf dem Weg zu Gassirunde]

(@Cyrelle: Ich ahbe jetzt geschrieben das ih schon auf dem Platz seit, dauert ja nur wenige Minuten bis dahin. Wenn Gina antwortet und du brauchst dafür den Namen des Trainers sag bescheid, mir ist nur eben noch keiner eingefallen.)

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
.x.Chi.X.Husky-Malamut.X.Vergeben.X.1 3/4Jahre.x.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   So 6 März - 23:04

Brian knurrte, als alles sich nurnoch um diesen Lewis drehte. Ehe er sich versehen konnte saß er auchschon mit Jed auf der Ablage des Jeeps. "Wenn er mich so im Nacken packt hat er doch selber Schuld! Wenn ich dich jetzt in dein Nackenfell beißen würde, dann würdest Du doch wohl auch nicht anders reagieren, oder?" sprach Brian und machte sich auf der Ablage lang. Sollte dieser Lewis doch sehen wo er blieb. Wenn er so mit ihm umging hatte er es nicht anders verdient.

Die eisblauen Augen des Rüden fixierten die des Hundes, der ihm gegenüber war. "Warum siehst Du einem Wolf so ähnlich?" fragte Brian und brummte kurz, weil dass Auto über einen kleinen Hügel fuhr. So viel Aufruhr, wegen einer solch kleinen Bissverletzung.. Der Husky verstand die Welt nicht mehr. Erst packte dieser Typ Brian im Nacken und verstand nicht, dass Brian dies nicht wollte und dann wurde er dafür auchnoch besser behandelt? Das war doch nicht gerecht.. Aber vielleicht hatte Jed ja auch Recht und der Schwarz-Weiße war an allem Schuld.. Der Huskyrüde überlegte sichtlich und sah zu dem wolfsähnlichen Hund auf. "Warum springt er so mit mir um, obwohl er genau weiß, dass ich nur meinem Jagdtrieb gefolgt bin..?" murmelte er und knurrte zu sich selbst.

[bei Jed | spricht | überlegt]
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Kapitel 1 - Erste Schritte...
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