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 Kapitel 1 - Erste Schritte...

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Mo 7 März - 14:19

Jed lag gegenüber dem Rüden. „Das stimmt. Ich würde vielleicht so reagieren. Aber trotzdem war es nicht okay von dir.“

Als Brian danach fragte warum Wolf so sehr einem Wolf ähnelt. Überlegte er, die Antwort darauf wusste er selbst nicht, er erklärte sich das mit einem naturellen Phänomen. „Ich weiß es nicht. Ich bin der Meinung das es ein naturelles Phänomen ist.“

Brian machte seinen Jagdtrieb dafür schuldig, dass er dem Karnickel hinterher gegangen war. „Naja vielleicht hättest du das nicht vor Lewis und Jack machen sollten. Dann wäre das jetzt nicht passiert.“

Als der Wagen hielt und dabei eine Vollbremsung machte, rollte Jed gegen die Innenseite der Ladefläche. Er schüttelte sich kräftig. Soviel zum Thema Fahren, Jack! Jed und Brian wurden zurück in den Auslauf gebracht. Die 3 Männer holten den Camp-Arzt. Der den, verletzten Lewis begutachtete. Er bekam einen Verband um seinen Arm und strikt Ruhe verordnet. Jed hatte das Szenario beobachtet. Dann wandte er sich an Brian.

„Unser ‚Zickenkrieg’ ist jetzt geklärt, oder?“

[redet mit Brian | wird zurück in Auslauf gebracht | redet wieder mit Brian]


Zuletzt von Jed am Mo 7 März - 19:51 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Mo 7 März - 18:04

Nach dem Ballspiel entfernte sich alles wieder so ein bisschen. Zandro setzte sich irgendwo in eine Ecke und beobachtete die restliche Zeit nurnoch was um ihn herum so passierte. Dass er dabei eingeschlafen war, hatte er gar nicht bemerkt und als er wieder aufwachste kam es ihm nicht so vor, als wäre schon so viel Zeit vergangen, doch der Tumult interessierte ihn schon. Es wurden immer mehr Hunde aus dem Auslauf geholt und Zandro wunderte sich, was das wohl sollte. Sie hatten doch alle so schön miteinander gespielt!

Der junge Rüde sah am Zaun einen anderen Hund, der noch recht jung wirkte und so weiß wie der Schnee war. Also machte er sich zu diesem auf den Weg. Zandro verbrachte seine Zeit gerne mit etwa gleichaltrigen. Die waren noch nicht so erfahren und ernst wie die Alten und man konnte mit ihnen viel besser Spaß haben.

"Hallo du. Was ist denn hier los?"

Fragte Zandro als er bei dem Hund ankam, der sich anscheinend noch mit einem anderen, älteren unterhielt. Dass er da einfach so reinplatzte war Zandro eigentlich egal. Viel zu groß war seine Neugierde, als sein Blick zwischen dem Menschen mit den Leinen und dem weißen Hund - anscheinend auch ein Rüde - hin und herglitt.

[bei Thiazi und Ittuk am Auslauftordings]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Mo 7 März - 19:48

Brian hörte den Woten von Jed nur nebenbei zu und antwortete darauf nicht. Es dauerte nicht lange, da waren sie wieder im Camp und der Wagen vollbrachte eine harte Bremsung. Brummend wurde Brian etwas nach innen geschoben und rappelte sich dann auf. Schnell waren sie wieder im Auslauf verbarikadiert. Nun stellte Jed eine Frage. "Schätze schon... Ich würde mich sogar freuen, dich als Freund zu bezeichnen, denn Du bist echt korrekt.." sprach er und grinste dabei.

Einige Hunde sammelten sich zu einem Spaziergang und einige wurden zum Training gebracht. Training... dachte der Schwarz-Weiße und sehnte sich plötzlich danach etwas zu üben, damit er genauso wie sein Onkel Nanook einen Schlitten ziehen konnte. Eine ehrenvolle Aufgabe wäre es Leader zu sein.. Wer wohl dann an Brians Seite laufen würde? Hoffentlich würden sie den Huskyrüden auch zum Training holen.. Vielleicht würden si ja Jed auch mitnehmen? Vielleicht würde ja sogar der Wolf sein Laufpartner werden? Dies fände Brian echt klasse, denn, wie auch immer, hatte Brian den Wolfsähnlichen in sein Herz geschlossen. Kurz presste Brian die Ohren an den Kopf und trottete dann zum Zaun. An diesem drückte er die Schnauze durch eine der Maschen und winselte ohne Pause. Mit Dackelaugen betrachtete er die vorbeigehenden Leute. Könnte nicht irgentjemand sie mit zum Training nehmen? Irgentjemand?

[bei Jed | setzt sich an Zaun & winselt | will trainiert werden]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 10 März - 17:58

„Mhm. Okay, gut.“ Antwortete Jed. Also waren sie jetzt Freunde oder was? Hoffentlich ging das gut. Jed blickte weiter zum Gitter hinaus als er Jack erblickte, der geradewegs auf die beiden Rüden zukam. Der Trainer machte die Tür zum Auslauf auf und kam herein und ging zu den beiden. Er wandte sich jedoch an Brian.

„Lewis hat Glück gehabt, ist nicht weiterhin schlimm.“

Dann streifte er ihm ein Halsband um, Jed ließ er freilaufen da er wusste, dass dieser nicht abhaute – zu mindest bei ihm. Er ging mit den beiden aus dem Auslauf und lief mit ihnen zum Trainigsgelände. Dort angekommen ließ er Brain von der Leine, Jed blieb neben Jack stehen und blickte diesen an Was hat der Kerl bloß vor?... fragte sich Wolf. Jack drehte sich zu den beiden Hunden und stemmte die Arme in die Hüften.

„So meine beiden, jetzt werden Kommandos gelernt!“ sagte er ernst.

Was will der?! Fragte sich Jed entsetzt, Zwischen Frage Kumpel; was sind Kommandos? Jed verdrehte fragend den Kopf als Jack einen Zettel aus seiner Hosentasche holte und diesen überflog. Und schon kam das 1. Kommando; „Sitz“ sprach der Trainer. Jed`s Kopf wurde förmlich zu einem grau/weiß/schwarz'em Fragezeichen. Sitz?...

[antwortet Brian | wird auf Trainigsgelände gebracht | hat keinen blassen Schimmer]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 10 März - 18:58

Antworte ihm denn hier gar niemand auf seine Fragen? Unhöfliches Volk hier. Thiazi zuckte gähnend mit den Ohren und wandte den Kopf von Ittuk ab. Doch sein Gesicht konnte nicht lange sauertöpfisch dreinblicken. Neugierig stellte der kleine Rüde die Ohren wieder auf, als er einen cremefarbenen Hund auf sich zukommen sah. Seine Rute beschleunigte wieder einmal ihr Tempo und sein Gesicht zeigte ein Lächeln.

„Hey hey. Das weiß ich nicht, wir heißt denn du?“

So wie er das sagte und fragte, klang es fast wie ein lustiges Gedicht. Thiz grinste fröhlich. Er stupste dem anderen Hund an die Lefzen und wollte ihn, wie zuvor Baily zum Spielen auffordern. Allerdings unterbrach zuvor ein Pfiff seine munteren versuche und der Kopf des jungen Rüden fuhr herum. Gepfiffen hatte der Mann, der neben einer jungen Frau stand, die eine schöne Hündin an der Leine hatte. Beide standen noch vor der Tür, die der Mann nun allerdings entriegelte.

„Ich nehme die beiden Jüngeren. Den Neuen lassen wir besser erstmal richtig ankommen.“

Hätte Thiazi die Worte verstanden, wäre er wohl übermütig durch die Luft gesprungen und hätte den lieben Mann umgeworfen. So aber schaute er nur erwartungsvoll in die Gesichter der beiden Zweibeiner und wartete gespannt. Als der Türriegel beiseite geschoben wurde, war Thiazi auch schon da und sprang an der Tür hoch. Vincent hatte ihm in mühevoller Kleinarbeit aberzogen, an Türen und Zäunen heraufzuspringen, aber nicht an Menschen. Und diese Tür war nur eine dünne Trennung zwischen einem freundlichen Mann mit Leinen und ihm, der sich überschwänglich freute. Hohes Kläffen verließ seinen Fang und wurde vor Aufregung immer höher, während die Rute wie ein Staubwedel kreiselte.

„Ist ja gut mein Junge, komm mal runter hier. Halsband braucht ihr beide noch.“

Der Mann kämpfte sich durch die Tür, die ihm Thiazi durch seine Sprünge ständig an die Schulter schmetterte. Als er in seiner Reichweite stand, wurde auch der Mensch Opfer seiner Begeisterung, doch der war auf so eine „Attacke“ vorbereitet und drückte Thiz zur Seite weg, so dass er den anderen jungen Hund anrempelte. Sofort duckte er sich, so etwas hätte er sich bei Miles niemals erlauben dürfen. Von ihr wäre sofort ein unsanfter Biss gekommen und so fiepte Thiazi eine kurze Entschuldigung.

„Rudelmanieren hast du wenigstens, na komm mal her und lass dich bändigen mein Freund.“

Da sich der Mann nun leicht bückte, näherte sich Thiazi bereitwillig und ließ sich ohne Wenn und Aber sein Geschirr anlegen. Weil er sich so in die Leine schmiss, durfte er kein Halsband mehr tragen, weil der Tierarzt eine Luftröhrendeformation fürchtete. Undankbar war Thiazi nicht dafür. Deshalb hielt er jetzt auch still; er hatte gelernt, dass es dann schneller ging wenn er kooperierte.
Der Mann führte ihn hinaus, band die Leine noch ehe Thiazi das erste Mal ziehen konnte an einem eigenes dafür vorgesehenen Pfosten an und ging dann zurück in den Auslauf, um den anderen Junghund anzuleinen.

{ bei Zandro, Ittuk und Cyrelle :: wird zum Spaziergang mit Zandro fertig gemacht }
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Ittuk

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 10 März - 23:42

Ittuks Rute fuhr leicht hin und her, als die große Hündin ihn ansprach. Eine Malamute-Hündin war es, und sie fragte sofort nach seinem Namen. Er beschnupperte höflich ihre Schnauze, wie Thiazi es mit ihm gemacht hatte, und nahm so ihren Geruch auf. Er beschnupperte auch den schwarzen Hund, um ihn kennenzulernen, aber der schien sich nicht um Ittuk zu kümmern. Er wandte sich wieder an die Hündin.

“Man nennt mich Ittuk, und wer bist du?“,

sagte er und sah auch den schwarzen Rüden an. Dann ertönte eine Menschenstimme in der Nähe und Ittuk roch Hund. Er drehte sich um und erkannte einen jungen Huskyrüden, der für seine Rasse etwas groß war. War es vielleicht doch ein Malamute? Ittuk beschnupperte die Nase des anderen und erkannte den Geruch von Beiden – ein Mischling also. Er wedelte grüßend mit der Rute. Der Mann war ihm aber sofort unsymphatisch. Er musterte ihn mit schrägem Blick und lauschte seinen Worten. Die Frau hieß also Gina. Sie lächelte die Hunde um sich herum an und strich jedem von ihnen durchs Fell, bevor sie antwortete:

“Nein, nein, das schaffe ich ganz gut. Es hat ja auch damit zu tun, welches Temperament die Hunde haben. Mit diesen hier bin ich auf der sicheren Seite. Sie sind leichtführig, der Neue scheint es auch zu sein.“

Sie kraulte Ittuk kurz das Ohr. Der Mann lachte auf die Worte Ginas.

“Daran habe ich nicht gedacht. He, mach Sitz, du Wildfang!“, wandte er sich an den Husky-Malamute-Mischling, den er an der Leine führte. “Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn der Hund dort mitkommen würde? Ittuk. Er könnte diesem Jungspund Manieren beibringen, was meinst du, Gina?“

Ittuk spitzte die Ohren. Er verstand nur „Manieren beibringen“ und „Ittuk“. Misstrauisch beobachtete er jede Bewegung des Mannes, aber Gina sagte nur grinsend:

“Natürlich kann er! Ich hatte vor, ihn bei einer Trainingseinheit besser kennenzulernen, aber du kannst ihn gerne mitnehmen. Das könnte wirklich nützen.“ Sie übergab Ittuks Leine dem Mann, dessen Namen Ittuk noch immer nicht herausgefunden hatte. Dieser schnalzte und blickte Ittuk direkt an. Ittuk kannte dieses Geräusch und wusste, was es bedeutete. Trotzdem blickte er den Mann ungläubig an, als wollte er sagen: Was? Ich? Aber der Mann schnalzte erneut, etwas ungeduldig. Sofort trottete Ittuk an seine Seite, während Gina ihm zum Abschied durch das Fell fuhr und sagte: “Na dann, alter Junge. Mach deinen Job.“

Ittuk wuffte einmal bestätigend, dann wandte er sich an den Husky-Malamute-Rüden. Er wollte ihn gerade nach seinem Namen fragen, aber der Mann wollte weiter. Er ruckte kurz an der Leine und lief los.

“Bei Fuß.“

Das war das einzige, was der Mann sagte. Ittuk kannte den Befehl. Er als Schlittenhund hasste ihn. Missbilligend knurrend ließ er sich auf Kniehöhe des Mannes zurückfallen und lief an seiner Seite, seine Pfotenschritte denen des Menschen anpassend.

[bei Gina und der Spazier-Gruppe|wird von „Chis“ Mann mitgenommen]


Zuletzt von Ittuk am Mo 21 März - 17:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 17 März - 17:12

Ehe sich Brian versah war er angeleint worden. Jack, der Typ, mit dem sich Jed angefreundet hatte, hatte sie beide aus dem Auslauf geholt und lief mit ihnen in Richtung des Trainingsplatzes. Erfreut darüber schwenkte der Husky die Rute nach links und rechts. Dies wiederholte er so lange, bis sie endlich auf dem Trainingsplatz angekommen waren und er die Leine los wurde. Aufmerksam schoben sich die Ohren des Rüdens nach vorne und sein Blick war streng auf den Trainer gerichtet.

Dieser meinte, dass sie nun Kommandos lernen würden. Na toll.. Grundschule.. dachte sich Brian und lies sich beim ersten Kommando "Sitz" auf die vier Buchstaben plumpsen. Er began zu hecheln und sah den Trainer an. Kurz darauf fiel sein Blick auf den Wolfartigen. Dieser schien kein Wort zu verstehen und der Huskyrüde musste sich ein Lachen verkneifen, da der Blick des Wolf's ein belustigender Anblick war. Was würden sie, abgesehen von all den Kommandos, eigentlich noch lernen?

Brian war gespannt auf all die Erfahrungen, die er hier machen würde. Obwohl es wohl wirklich nicht sehr klug gewesen war Lewis zu beißen.. Nun dachten die Menschen bestimmt, dass man mit Brian vorsichtig sein musste.. Hauptsache sie legten ihm keinen Maulkorb um, diese Dinger waren fürchterlich. Selbst Bellen wurde mit diesen Teilen zu einer Anstrengung und doof sahen sie auchnoch aus... Der Husky hatte plötzlich Lust durch den Schnee zu laufen, doch wie, wenn noch garkeiner da war?

Es war ja nochnichtmal Winter.. Es war Sommer und auchnoch Hochsaison. Immernoch schien Jed kein Wort des Trainers zu verstehen und Brian öffnete leicht den Fang. "Jed, Sitz heißt, dass Du dich auf deine 4-Buchstaben setzen sollst.." erklärte der Rüde und lächelte leicht. Für den Trainer würde es sich wohl wie ein Bellen anhören.. Wenigstens schien dies die Leute hier nicht zu stören.. Sie schienen all das Gebelle gewohnt zu sein.. Wenn man in einem Camp voller bewegungsfreudiger Hunde war, war dies kaum verwunderlich.

[bei Jed | setzt sich | erklärt]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 18 März - 22:09

Der weiße Rüde schien ziemlich aufgedreht zu sein. Das gefiel Zandro irgendwie, denn es war lustig wie er sich benahm. Besonders als dann auf einem einer der Trainer reinkam. Zandro hatte gar keine Gelegenheit auf die vorangegangene Frage des anderen zu antworten, denn auf einmal wurde er von dem Weißen angerempelt, welcher sich sofort entschuldigend duckte. Zandro verstand nicht weshalb er das tat, schließlich konnte es ja mal passieren, dass man einen anderen anrempelte, also blickte er nur verwirrt drein und wedelte dann mit der Rute, damit der Fremde wusste, dass er es ihm nicht übel nahm. Dann wurde der Weiße vom Trainer rausgeführt. Einen Moment lang sah Zandro ihm leicht traurig nach, da er ja nicht die Gelegenheit gehabt hatte ihn kennen zu lernen, aber dann kam der Trainer auch schon mit einem weiteren Halsband wieder, welches Zandro sich brav umlegen ließ. Er trottete neben dem Trainer her nach draußen, wo er sich dann auch endlich vorstellen konnte.

"Ich bin Zandro und noch relativ neu hier. Bin heute erst angekommen und weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, was ich hier soll. Und wer bist du? Kannst du mir vielleicht erklären, was das hier ist?"

Zandro würde sich einleben und damit abfinden, je länger er hier blieb. Und er würde wohl ziemlich lange bleiben, schließlich sah es nicht so aus, als würde sein Mensch irgendwann wiederkommen. Vielleicht würde ihn ja auch die Bekanntschaft mit einem anderen noch recht jungen Hund guttun, schließlich war er selbst erst 8 Monate alt. Und der Schmerz von der Trennung von seinen Geschwistern saß immer noch. Warum waren die eigentlich nicht mit hierher gekommen? Warum nur er? Und was war mit ihnen? Waren sie womöglich noch bei ihrer Mutter und genossen die Wärme des Hauses, während er hier draußen sitzen und frieren musste? Oder waren sie auch woanders hingebracht worden? Wenn ja, warum dann nicht hierher, zusammen mit ihm? Er verstand das alles einfach nicht.

[gleich mit Thiazi auf einem Spaziergang]
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Cyrelle
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   So 20 März - 1:05

Der Mann der mit Gina sprach fragte ob sie denn mit den Hunden klar kommen würde. Worrauf sie antwortete dass sie das schon hinbekommen würde und das die Hunde brav wäre, zumindest hatte sie das so verstanden. Cy schaute zu Nanuq und dann zu dem anderen Hund.
Der Mann nahm Ittuk und Gina war mir Nanuq und Cyrelle alleine.
"Soll mir doch gerade recht sein!"
Sie übte leichten Druck ans andere Ende der Leine aus.
"Ja ist ja gut kleine, wir legen ja gleich los."
Gina nahm Nanuq und Cy auf dem Trainingsplatz erstmal die Leinen ab. So konnten Nanuq und Cyrelle sich erstmal beschnuppern und etwas toben um dann nacher richtig konzentriert zu sein.
"Wenn ihr jetzt ein bisschen powert, können wir ja nacher mal alle Kommandos überprüfen und dann richtig mit Konzentration loslegen."
Cyrelle spurtete erstmal los. Er waren viele Agility Hindernisse auf dem Platz, die Cy schon so halbwegs kannte,. Nach einer kleinen Runde hüpfte sie Nanuq an.
"Ja können schon... aber machen ist was anderes."
Freundlich lächelte sie schwanzwedelnt den jungen Rüden an. Er war ihr serh sympatisch und nsie konnte aus einem unerklärlichen Grund einfach gut mit ihm. Das hatte sie noichnie zuvohr, vorallem nicht mir Fähen. Sie wedelte mit ihrer Rute, als ob sie Staubwischen wollte.
Bei Nanuqs anblick,vergas sie beinahe Wolf, mit welchem sie immernoch zimlich sauer war. Sie wollte mit seinen hormongesteuerten Stimmungsschwankungen auch nicht auskommen, also blieb sie einfach mal stinkig. Aber natürlich hoffte sie, das er etwas um sie kämpfen würde.
"Wenn nicht, finde ich shcon einen besseren..."

Aber sie versuchte die Gedanken an Wolf zu verdrängen und sich auf ein Spielchen mit Nanuq einlassen.
Sie senkte unmittelbar ihrem Körper weit nach unten und signalisierte ihm so höchste Lust zum freudigen Spiel.
Gina belächelte sie nur zufrieden.
"Na, Nanuq scheint ja ein netter zu sein, wenn du zur Ausnahme mal freundlich bist."
"Hä? Man muss och nicht immer nett sein..."

[Bei Nanuq auf dem Trainingsplatz| darf vor dem Training erst kurz spielen und schnuppern]

[off at Ittuk= i.wie hast du Nanuq übersehen und wir wollten eig. auchnicht spazieren gehen, sondern trainieren)
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   So 20 März - 2:28

Als sie am trainingsplatz waren setzte sich Nanuq erstmal hin und beobachtete alles um sich herum. Er freute sich darüber das es endlich wieder an die Arbeit ging.
Als ein Mann mit Gina sprach und nach kurzer Zeit ging dieser mit Ittuk weg.
Dan wurden Cy und Nuq von der Leine genommen und durften herumlaufen.
Nanuq stand auf und sah sich etwas um. Auch beobachtete er Cy, als sie ihn plötzlich ansprang und ihn aus dem Gleichgewicht brachte. Nanuq sah Cy an und freute sich das er auch noch andere Hunde kennen lernte. Als sie ihn aufforderte zu spielen, lehnte Nuq nicht ab sondern nahm die Aufforderung an.
Er lief eine Runde und versuchte dan seinerseits Cy aus dem Gleichgewicht zu bringen. Somit sprange er sie an. Es machte ihm spass zu spielen. Als er an eine frühere Freundin dfenken musste und wie schön es wäre eine Gefährtin zu haben. Doch diese Gedanke schob er wehement zur seite und konzentrierte sich aufs spiel. Nuke wartete auf Cy´s reaktion, und vorderte sie auch zum spiel auf.

[am trainingsplatz]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Mo 21 März - 21:19

Jed sah den Trainer den er als guten Freund gewonnen hatte, immer noch fragend an, abwesend nahm er wahr wie Brian beinahe lachte. Er hörte Brian neben ihm irgendetwas sagen, er drehte daraufhin seinen Kopf zu diesem. Er zuckte kurz mit den Ohren, dann ließ er sich auf seinen Hinterpfoten nieder. Er blickte wieder zu Jack und wartete was nun kam. So was konnte peinlich sein aber woher auch sollte Jed so etwas kennen? Er wurde noch nie auf so eine Weise von Menschen beeinflusst.

Jed blickte Brian an, seine Augen blitzten kurz böse auf. Über so etwas sollte er nicht Lachen. Jed konnte dafür nichts, na ja er konnte dies nun lernen und dann würde er sich so wie alle anderen Hunde hier im Camp in der Gegenwart von Menschen verhalten; Brav Hören und Pfötchen geben. Allein der Gedanke daran ließ Wolf`s Magen zusammen zucken.

Was würde danach passieren? Nach dem Langandauernden Training? Wolfsblut wusste, dass es wegen ihm sehr lange dauern würde. Aber irgendwie konnte er darauf stolz sein, ihm wurde bisher nie etwas vorgeschrieben … wenn man seine Vergangenheit ausließ, in der er ziemlich viel leisten musste - was Kämpfe betraf. Fehlende Erinnerungen konnten schrecklich sein.

[setz sich | wartet | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Di 29 März - 20:01

Als der Mann den anderen jungen Hund endlich aus dem Gehege geholt hatte, hüpfte Thiazi gegen die nervtötende Leine an und kläffte voller Vorfreude. Jetzt ließ er sich kaum bremsen, nicht einmal durch den scheinbar etwas gechillteren Zandro - wie er sich nun vorstellte.

"Zandro ... Zandro! Der Name ist toll! Meiner aber auch. Thiazi. Thi - A - Zi!"

Thiz hechelte vor lauter Aufregung und Hektik. So viel Spannendes an einem Tag gab es selten zu erleben und zu verarbeiten. Er stupste Zandro an und wedelte mit der Rute.

"Wie toll, ich bin auch ganz niegelnagelneu. Marja hat mir vorhin gesagt, dass wir hier trainieren. Das ist ein super spannendes Trainingscamp. Aber ich weiß nicht was das ist."

Thiazi war kein Angeber und dieses Eingeständnis deprimierte ihn auch nicht. Schließlich bedeutete das, dass er noch etwas herausfinden konnte. So wurde es nie langweilig. Und Zandro wusste es auch nicht, was ihm wiederrum einen Abenteuerkumpanen verschaffte. Sicherlich wollte der auch herausfinden, was sie hier machen würden. Hoffentlich kam Vincent nicht so schnell auf die Idee, wieder abzureisen.
Der Mann löste die Leine des quirligen Samojeden vom Pfosten und wickelte sie sich dreimal ums Handgelenk. Offenbar hatte sich Thiazis Zugkraft und sein Eifer schon herumgesprochen. Sogleich warf er sich auf in sein Geschirr und versuchte die nächste Blume mit der Nase zu erreichen. Soooo viele Duftmarken von sooo vielen anderen Hunden. Wo sollte er denn da seine hinsetzen? Er wuselte über das Gras, immer mit halb abgeschnürter Luft - hätte er jetzt eine Leine getragen hätte er sich vermutlich aus lauter Eifer selbst erdrosselt.

"Uff, meine Güte!"

Den angestrengten Laut des Mannes hörte der Samojede gar nicht. Stattdessen drehte er sich in Lichtgeschwindigkeit zu Zandro um und stoppte so den Zug auf die Leine. Sein Gassigeher, der sich mühsam in die entgegengesetzte Richtung gelehnt hatte, fiel so fast um, konnte sich aber noch fangen und erschrocken ächzen.

"Los Zandrooooo, lass uns was spielen!"

Er selbst hatte gerade keinen kreativen Einfall, aber schon das Dehnen des tollen Namens zählte für ihn als lustiges Spiel. Er hüpfte vor dem Huskyrüden in Spielpose herum und wedelte auffordernd mit der Rute, die dadurch die rote Leine mit in sich einflocht. Schon war der Mann hektisch darum bemüht, sie wieder zu lösen, sonst hätte sich Thiazi bei einem plötzlichen Sprung die Rute gebrochen.


{ mit Zandro auf Spaziergang vor dem Gehege }
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 31 März - 20:33

Als Brian dem Wolf neben sich in die Augen sah, bemekrte er, wie diese böse aufblitzten. Jed signalisierte ihm, dass er sein 'Lachen' nicht lustig fand. Der Schwarz-Weiße verstummte und sah wartend zu Jack hinauf. Schnell blickte er noch entschuldigend zu Jed und dann wieder hinauf. Geduldig wartete er auf das nächste Kommando. Er wollte diesen Kindergarten eigentlich nicht durchmachen, denn alle notwendig Kommandos kannte er inn- und auswendig. Murrend sah er zu Wolf. Dieser hatte wohl den Bedarf für einen Crashkurs in diesem Bereich der 'Schlittenhundekunst'.

Dem Rüden kam es vor, als würden Stunden vergehen, ohne das jemand etwas sagte. Hatte den niemand was zu sagen? Alles war so still, beinahe Totenstille... Auf irgenteine Art gezwungen, erhob der Husky seine Schnauze, öffnete sie und ein lautes Bellen ertönte. Diese Stille war ja nicht auszuhalten! Noch ein weiteres Mal bellte Brian, bis er seinen Fang wieder schloss und zu Jack sah. Ein Brummen erklang aus seiner Kehle und der Blick schwengte um in einen gelangweilten und desinteressierten. Der Rüde würde jetzt am liebsten einfach durch die Gegend stromern und alles erkunden, denn hier war es ihm zu eintönig und definitisch zu langweilig.

[bei Jed | bellt]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 31 März - 21:02

Cy war sofort losgerannt, wärend Nanuq erst beobachtet. Auf ihren Spielversuch reagierte Nanuq sehr belustigt und machte mit, was Cyrelle sehr toll fand. Sie lies sich umwerfen und sprang gleich wieder auf. Sie machte zwei drei Sätze an Nanuq vorbei und machte eine Schwungvolle kehrtwende. Sie blieb vor ihm stehen und senkte ihr oberhaupt um ihr Hinterteil, mit der wedelnten Rute nach oben zu strecken und mit ihr wie wild zu wedeln.
"Zu ihm bin ich aus irgent einem Grund so freundlich.... er ist soo nett."
Cyrelle hoffte, das sie auch nach diesem Spiel und der Trainingseinheit gute Freunde bleiben würden. Sie wollte nicht, das ein so netter Hund, keinen Kontat mehr zu ihr hatte.
Sie machte einen Satz auf ihn zu und kniff ihm vorsichtigs ins Ohr.
"Hehe...."
Frech legte sie ihrem Kopf zur seite und schaute ihn herrausfordernd an. Ihre Rute pendelte gleichmäßig hinund her, immer und immer wieder. Die ganze Zeit gleichmäßig und aufrecht erhoben.
"Wir würde wohl ein Spiel mit Jed aussehen? Ähnlich, oder anders?... was er wohl gerade macht und wie es ihm geht... und ob er an mich denkt, oder bin ich ihm egal?"
Ganz in Gedanken machte Cyrelle ein paar Schritte und übersah einen Stock, worrauf sie zu Boden fiel, was ihr nichts ausmachte und sie stand wieder auf.


Zuletzt von Cyrelle am Di 5 Apr - 20:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Do 31 März - 21:10

So was konnte nervtötend sein. Wirklich. Jed wechselte mit Brian stets keinen Blick. So schwer konnte das doch nicht sein? Auf Brian’s Bellen reagierte er nicht. Er blickte Jack an und beobachtete ihn. Anscheinend konnte Brian die ganzen Kommandos schon, na ja auch irgendwie logisch. Jetzt ging das Kommando lernen nur noch Jed etwas an.

Wolf konzentrierte sich auf den Trainer, dieser labberte die einzelnen Kommandos herunter, Jed versuchte sie –so gut wie er konnte- zu befolgen. Bis er sie richtig konnte würde es noch lange dauern, aber das ging nicht, er musste jetzt alles erlernen, was alle hier schon als Welpen gelernt hatten.

Nach einer Weile in der Brian bestimmt schon von Maden zerfressen war, waren die Grundkommandos schnell naja was heißt ‚schnell’ erlernt. Jed hatte eine gute Auffassungsgabe. Jetzt konnte es an die Kommandos fürs Schlittenziehen und das alles gehen. Jed schüttelte sich kurz, dann gähnte er und sah zum mittlerweile ‚verfaulten’ Brian.

„Wach auf, Kumpel. Jetzt geht’s ans Eingemachte.“ Murmelte Wolfsblut.

[lässt Brian kalt | lernt alleine die Grundkommandos | spricht mit Brian]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 8 Apr - 22:40

nanuq sah das Cy durch sein anspringrn umviel. Als sie in einem großen Bogen auf ihn zukam und Nanuq aufforderte, mit ihr zu spielen. Also sprang Nanuq auf und lief eine Runde um Cy, dan sprang er wieder zu Cy und schaute sie freundlich und herausfordernd an.

Er liebte es zu spielen und auch neue Freunde zu finden. Nanuq war sich sicher das Cy eine Freundin für ihn sein würde und sie würden auch sicher noch oft miteinander spielen. Als Cy ihn plötzlich ansprang und ins Ohr kniff. Als sie dan weglief stolperte sie über einen Stock. Nanuq lief zu ihr hin und fragte:

" Hast du dir wehgetan Cy???"

Er sah sie besorgt an, und wartete auf eine Antwort.
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Cyrelle
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   So 10 Apr - 0:43

Nanuq schien mindestens soviel gefallen am Spielen zu haben, wie Cyrellen. Ihre tollpatschichkeit lies sie fallen und Nanuq kam gleich angerannt und fragte sie, ob sie sich verletzt hätte.
Cyrelle sprang auf und schüttelte sich.
"Ach, was... ich doch nicht."
Belustigt lächelte sie ihn an. Sie musste selbst über ihr Verhalten lachen. Laut kichern sah sie den jungen Rüden an. Sie dachte ständig an anderes, obwohl sie sich doch aufs spielen konzentrieren wollte. Plötzlich brach sie in Tränen aus und setze sich hin, leise wimmerte sie vor sich hin udn wendete den Kopf von Nanuq ab.
"So viele Gefühlte. Erst glücklich dann traurig dann glücklich dann traurig, was soll ich denn jetzt Fühlen???"
Sie war total seltsam drauf udn sie fühlte sich schlecht, sie war sehr verwirrt und verunsichert, nochnie hatte sie von einem anderen hund ärger bekommen.... eigentlich hatte sie noch nie Ärger bekommen. Sie stammelte etwas sehr unverständliches vor sich hin.
"I-ich habihm nichts getanudn er war so böse, ich weiß garnicht warum er plötzlich so arg sauer auf mich war....."
Die junge Hündinn war sehr verunsicher und trautesich nicht Nanuq anzuschauen. Sie schämte sich und riss sich aber wieder zusammen. Nur noch wneige Schluchtzer krochen auf ihrer Kehle.

[Bei Nanuq| spielt| weint| ist sehr verunsichert]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   So 10 Apr - 16:21

Zandro konnte mit dieser Aufgedrehtheit des anderen Junghundes, der sich als Thiazi vorstellte, zuerst nicht wirklich etwas anfangen. Er verstand einfach nicht, wieso sich jemand so sehr in die Leine schmiss und den Gassigänger - und somit auch Zandro - so durch die Gegend zog. Außerdem verstand er nicht, wieso Thiazi nicht merkte, dass die Leine sich um seine Rute wickelte und der Gassigänger eifrig dabei war sie wieder abzuwickeln. Tat das denn nicht weh?

Aber als der andere Rüde sich dann in Spielpose vor ihn hinstellte, wurde auch Zandro von dem Übermut angesteckt. Freudig bellend streckte auch er sein Hinterteil in die Höhe, war aber mehr als der reinweiße darauf bedacht, dass Leine und Rute sich nicht in die Quere kamen.

"Auja, Spielen! Was wollen wir denn spielen? Die Leinen sind doch im weg!"

Zandro sah schon eine Behinderung in den Leinen. Er hatte einmal erlebt, wie sehr es wehtun konnte wenn man sich mit diesem Halsband, wie die Menschen es nannten, zu sehr in die Leinen hängte. Darauf konnte er ein weiteres Mal schon verzichten. Aber Thiazi schien damit nicht solche Probleme zu haben. Gut, der andere Rüde hatte auch ein etwas merkwürdiges Halsband, das sogar über den Rücken und unter dem Bauch war. Zandro wusste dafür keinen Begriff, also nannte er es bei sich einfach mal 'Rücken-Bauch-Halsband'.

[mit Thiazi auf einem Spaziergang]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 15 Apr - 15:47

Alles ging so schnell als es ihr so schlecht ging. Der Transporter brachte sie zu einem Haus, wo viele anderen Tiere auch waren. Aber warum?
Sie wusste noch als sie weg ging und halb bewusstlos war: Sie sah Chinook, wie er gegen das Tor sprang und versuchte herauszukommen, es sah aus, als wolle er wieder fliehen. Doch wollte er das wirklich? Sie hatte ihn gesehen, seinen Blick. Voller Entsetzen und auch Schmerz. Warum? Machte er sich Sorgen um sie. Sie wusste es nicht Recht, doch hoffte sie insgeheim, sein Gesicht wieder sehen zu dürfen, denn in diesem Augenblick, in diesem Transporter hatte sie Angst. Riesige Angst. Was geschieht jetzt mit ihr? Würde sie jemals wieder ins Camp kommen? Die Angst war der Hündin in das Gesicht geschrieben. Und doch spürte sie eine Wärme in ihrem Herzen. Dachte etwa wer an sie? War es er?

Und doch würde sie aus ihren Gedanken an jemanden gerissen, als der Transporter plötzlich anhielt. Sie wollte fliehen, doch ging es ihr dafür zu schlecht. Die Menschen redeten viel, und diesmal verstand sie auch mehr als zuvor.

“Hoffentlich schaffen die Ärzte es hier, dass wir sie nachher wieder mitnehmen können.. Marja war schon immer stark und hat sich von nichts unterkriegen lassen. Aber mit der Entzündung der den Milchdrüsen jetzt.. Hoffentlich bekommen sie alles entfernt, dass nichts schlimmeres passiert..“

Entzündung? Raus bekommen?! Was ist los mit mir??
Marja sah verwirrt und ängstlich zu ihren Besitzern hinauf und jaulte leise auf, als ihr ein Schmerz durch den Bauch fuhr. Die Menschen hatten Recht, ihr ging es so schlecht wie noch nie, so schlecht, dass sie nicht so stark sein konnte wie sonst auch.

Die Minuten und Stunden vergingen als sie untersucht werden. Und dann kam ein Schock für die junge Hündin, ein Arzt sagte das Wort „OP“. Was war damit gemeint? Sie wusste nicht was jetzt passieren würde und bekam es ein wenig mit der Panik zu tun. Würde sie sterben? Sie wollte noch nicht gehen! Sie hängt doch so sehr an den Hunden im Camp.. Was passiert nur?

Marja wurde mit der Angst vor dem Ende auf einer Trage in einen Raum geschoben wo alles grün eingedeckt war. Doch konnte sie sich nicht mehr wirklich große Gedanken machen was nun passieren würde, denn sie wurde von irgendetwas was sie in den Lauf bekommen hat, müde und schlief sachte ein, mit einem bestimmten Gedanken: Ihn.

Wiese.. Springen.. Träume sind wunderbar. Wir springen durch den Auslauf und lieben uns.. Du siehst mich an, und ich sehe die Liebe in deinem Blick. Ist es wirklich so? Darf ich deine Nähe spüren? Und du liest meine Gedanken und kommst zu mir. Du gibst mir einen sachten Stups an die Schnauze.. Oh, wie sehr ich deine Wärme doch liebe...

“Doc? Wird sie wieder?“

“Natürlich. Sehen sie doch, sie wacht schon langsam wieder auf“


Langsam macht die junge Fähe ihre Augen auf, und nun liegt sie hier, in einem Haus voller anderer Tiere, nach einer anstrengen OP und muss sich ausruhen bevor sie wieder zurück in ihr Zuhause darf. Wann wird sie bloß wieder nach Hause kommen? Hoffen wir mal, dass es sehr bald sein wird.

[Erinnert sich was vor einem Tag war | Wird operiert | Wacht auf]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 15 Apr - 18:35

Nun stand er hier also. Das Geschirr auf seinem Rücken, die Leine auf stram. Der Halsgurt drückte ihm schon die Kehle ein, doch er wollte nicht aufgeben.
Der Mann dagegen bewegte sich ersteinmal keinen Zentimeter. Chinook dagegen verscuhte alles um los zu kommen. Er zog, lief vor und zurück, kratze am Geschirr herum. Nichts half.
Peter, wie der Mann hieß, hatte natürlich Mühe mit einem rumspringenden, großen Malamutmix zurecht zukommen. Doch er war schon lange ein Trainer und kannte einige Tricks. So stand er einfach da und wartete bis der Rüde müde zu werden schien.

Derweile redete er weiter mit Gina. Diese antwortete ihm und gab ihm Ittuk mit. Dieser schien schon etwas mehr an Erziehung genossen zu haben, denn er reagierte recht schnell. Wenn auch nicht ohne murren. Ein scharfes `Na´ brachte das Missfallen des Trainers zum Ausdruck.
Der fremde Rüde wand sich hingegen an den Huskymix. Etwas misstrauisch legte er den Kopf beiseite und stellte die Rute auf. Dominant wie er nunmal war, brachte er das sofort zum Ausruck. Langsam machte er einen Schritt auf Ittuk zu, beschnüffelte ihn und entspannte sich. Der Rüde schien friedlich zu sein, das bewies auch seine wedelte Rute. Der Schwarze tat es ihm nach.

"Was für ein Gockel. Spiel dich lieber nicht so auf."

Nachdem er sich von Gina verabschiedet hatte, setzte er sich in Bewegung. Ittuk lief relativ ruhig nebenher. Der Andere zunächst auch. Dies hielt aber nur solange an wie er mit dem Fremden beschäftigt war. Die Leinen waren dabei sich zu verknoten und Peter hatte seine liebe Mühe ihn zurecht zuziehen. Plötzlich blieb dieser stehen und zog Chinook unsanft an der Leine zurück.

"Jetzt ist aber Schluss. Bei Fuss."

Was für ein Hohn. Chi hatte noch nie in seinem Leben ein Kommando gelernt. Woher sollte er wissen was dies bedeutet, geschweige denn das er gehorchen musste?
Er rannte vorraus, zog, setzte sich einfach oder trabte einige Schritte neben Ittuk her.
Von Spaziergang war kaum die Rede.
Die Drei verließen das Camp und gingen einen Art Feldweg entlang, eine der typischen Strecken. Es war eine offene Ebene und man konnte sie sehr weit einsehen. Hier gab Peter den Hunden etwas mehr Leine, so das sie schnüffeln konnten.
Chinook sah das nur als Einladung an. Er sprang vorraus und verbiss sich in der Leine. Dann zog er kräftig, fiel auf Hinterteil und scharrte mit der Hinterpfote am Geschirr herum.
Wütend begann er zu bellen, dabei sprang er auf und bellte einfach wahllos in der Gegend rum.

"Schluss. Stell dich nicht so an."

Für einen Moment achtete der Mann nur auf Ittuk, das nutze der junge Rüde aus. Er schnappte erneut die Leine und zog. Diesmal fiel sie Peter aus der Hand. Geistesgegenwärtig fasste er nach und erwischte sie gerade noch rechtzeitig, denn Chinook wollte gerade losstürmen. Nun rannte diese wieder in die Leine und wurde durch den Aufbrall zu Boden geworfen.
Ein schmerzhaftes Fiepen erklang aus seiner Kehle. Er richtete sich auf, schüttelte das Fell zurecht und sah sich um.
Auch wenn es Sommer war und kein Schnee lag, so war der Boden wenige Zentimeter unterhalb doch gefrohren und steinhart. Bei seinem Fluchtmanöver war der Rüde direkt auf die Schnalle des Geschirres gefallen. Es gab zwra keine Wunde, doch ein gewisse Schmerz war vorhanden.
Der Mann kam auf ihn zu um ihn anzusehen, doch Chinook knurrte nur und wisch zurück.
Daraufhin schnalzte Peter und zog kurz die Leinen an. Dann ging es wieter.

Der Rest des Spazierganges verlief ohne große Ereignisse, abgesehen von Chinooks Abwehrverhalten. Gelernt hatte er daraus nicht, er zog weiterhin, wurde regelmäßig zurrechtgewiesen und trabte dann ein paar Minuten nebenher.
Für Ittuk war es vielleicht eher ein Spaziergang, den zum Schnüffeln und erkunden kam der junge Rüde nicht. Er war vielmehr mit sich und der Leine bzw. dem Geschirr beschäftigt.

[wird von Trainer Peter ausgeführt, Ittuk ist dabei, auf Feldweg und Waldweg]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 15 Apr - 19:38

Ittuk erhielt keine Antwort auf die Frage nach dem Namen und wollte sie noch einmal stellen, aber der junge Rüde schien Probleme mit dem Mann zu haben, der sie führte. Die Leine verhedderte sich ständig. Ittuk bemühte sich, nicht selber in die Leine zu treten, aber irgendwann war es dann doch so weit und der Mann musste sich bücken, um ihn zu „entheddern“.

“Warte mal kurz“,

sagte der Mann zu Ittuk und kniete sich nieder, um die Leine abzuwickeln. Der andere Hund verstand das nicht. Er war anscheinend noch nie an der Leine gewesen. Ittuk ließ sich etwas zurückfallen und trottete mehr oder weniger brav hinter dem groben Kerl von einem Mann her, und der achtete nicht darauf, ob Ittuk auf der Leine herumkaute oder zum Pieseln stehenblieb, weil er ja so mit dem jungen Malamute-Mischling zu tun hatte.

Ittuk ließ sich kurz zurückfallen, um sich zu kratzen. Wenn er nur wüsste, wo er überhaupt war. Und wann durfte er wieder Schlitten fahren? Ihm juckten schon die Pfoten. Er kannte keine andere Art, seine überschüssige Energie loszuwerden. Er stand auf und lief etwas schneller, bis er den anderen Hund einholte, der ein wenig weiter vorne lief.

“Ähm“,

sagte Ittuk und hielt sich dicht neben dem anderen Hund,

Du bist auch ein Schlittenhund, wie mir scheint...weißt du vielleicht, wann wir wieder vor einen Schlitten gespannt werden?“

[mit Chi auf Spaziergang | fragt Chi etwas]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 15 Apr - 20:24

Sie wachte auf, früher, mitten als Nacht war. Ihre schweren Augen versuchte sie mühsam auf zu bekommen, und was sie sah, waren ihre Besitzer aus dem Camp. Die Hündin merkte ein Gefühl des Glücks, denn sie hatte diese „OP“, wie sie genannt wurde überstanden und konnte wahrscheinlich bald wieder in das Camp zurück. Wann bald ist? Ich würde mal sagen, wenn man die Hündin in der Nacht es gesagt hätte, wäre sie ausgerastet. Oh ja, bald würde sie endlich ihren 'Nachwuchs' wieder sehen. Durch die Operation durfte sie zwar selber erst mal ein paar Tage nicht trainieren doch würde sie zusehen und den jungen Hunden von außen helfen. So war eben die noch junge Marja.

Was die anderen bloß sagen wenn ich wieder komme? Haben sich welche überhaupt Sorgen gemacht?..

Die Hündin saß in ihrer Box in der Klinik, wurde gestreichelt und sah hinaus. Bald wäre sie hier raus. Nur wie bald? Die Antwort bekam sie relativ schnell von ihren Besitzern, denn diese sprachen gerade davon, wann sie denn fahren würden. Gespannt hörte Marja ihnen mit gespitzten Ohren und aufrechtem Kopf zu:

“Ich sag noch schnell dem Arzt Bescheid, dass wir sie jetzt mitnehmen, er soll ihr noch einen Verband machen und uns was mitgeben. Es ist mir lieber wenn wir sie bei uns haben, unser starkes Mädchen“

“Ist okay, ich warte solange hier bei ihr. Beeil dich bitte.“

“Geht klar.“


Das Strahlen in den Augen der Husky-Dame war nicht zu übersehen und das merkte auch die Besitzerin die neben ihr saß und ihr ein kleines Küsschen auf die Stirn gab. Marja leckte ihr aus Dank einmal über das Gesicht und versuchte schon mal aufzustehen, was sie mit Bravur schaffte. Zwar durchzog ein kleiner Schmerz noch ihren Bauch, doch war es nicht so schlimm wie zuvor und ihre Beine waren auch wieder stark genug um sie lange tragen zu können.

Und somit ging sie brav bei den ganzen Menschen mit, ließ sich neu einwickeln, bekam etwas um den Bauch damit sie sich nicht kratzen konnte, und blieb beim Abschlussgespräch mit dem Doktor brav sitzen, damit sie so schnell wie möglich hier raus kam, und am besten zu IHM kam. Doch würde er sich überhaupt freuen sie wieder zu sehen?
Marja schien innerlich verzweifelt, wenn sie an diesen Gedanken dachte, doch war die Freude, dass sie zurück durfte größer als jeder Schmerz.

Nach weiteren Minuten bis der Arzt sie endlich entlassen hatte und sie zum Schluss noch ein Leckerchen bekam, ging es endlich in das Auto der Camp-Besitzer. Marja stieg sachte ein, springen konnte sie noch nicht. Hinten legte sie sich auf die Sitze und machte langsam ihre Augen zu. Es waren anstrengende Tage gewesen, doch freute sie sich nun sehr auf ihr 'Zuhause'. Und in Gedanken an das Camp schlief sie auf der Rückfahrt sachte ein.

Erst als sie im Camp ankamen und Marja das Gebell der Hunde mitbekam erwachte sie wieder aus ihrem kurzen aber erholsamen Schlaf. Ihr Bauch tat immer wieder weh, doch der Arzt meinte dies sei ein Tag nach der OP völlig normal, daher machte sie sich keine Sorgen und stieg langsam aus dem Auto aus. Die Frau, ihre Besitzerin seit einigen Jahren nahm zwar die Leine in die Hand, doch schnallte sie nicht an. Gemeinsam gingen die zwei zu den Zwingern.

Marja war erleichtert, dass gerade nicht so viele Hunde da waren, so, dass sie sich noch ein kleines bisschen ausruhen konnte. Doch alle würden wieder kommen. Und was würde ER machen? Würde er zu ihr kommen?
Die Tür von ihrem Zwinger war noch offen, so, dass sie sich auch etwas bewegen konnte. Lieber lag sie aber in ihrem Zwinger, ein wenig in der Sonne mit dem Kopf, und dachte an ihn. Sie hoffte inständig, dass er kommen würde.

Als eine kleine Brise von ihr aus in den Wald wehte hatte sie das Gefühl, ihm nahe zu sein.

[Nach der OP erwacht | Will endlich weg | Freut sich | Darf nach Hause | Liegt halb in der Sonne in ihrem Zwinger und wartet auf ihn]

(Hoffentlich versteht den jeder...)

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 15 Apr - 21:28

Schrecklich dieses Gezerre. Für den Menschen ebenso wie für den Hund. Doch Chinook tat es dennoch. Vielleicht, nur vielleicht, würde sich die Leine lösen oder das Geschirr nachgeben. Dann würde er rennen, weit weg. Egal wohin. Einfach weg und seine Freiheit genießen.
Leider blieb das ein Wunschdenken, denn zum wiederholten Male wurde an der Leine geruckt und das `Bei Fuss´ ertönte. Hatte dieser schreckliche Kerl denn immer noch nicht begriffen das der Rüde kein Wort verstand?

Ein Windzug strich seine Nase und der Mischling wurde aus seinem Trott gerissen. Er sah zur Seite und bemerkte den fremden Rüden. Chinook hielt einen Moment inne, ging dann weiter und diesmal langsamer um sich auf den Grönlandhund zu konzentrieren. Glück für Peter, der war froh das endlich Ruhe war.
Chinook lief nun mit stolzer Haltung, wie immer eigentlich. Einmal setze er sich schnell hin und kratze am Geschirr. Wie dieses Teil doch nervte. Er ging weiter und antwortete dann endlich.

"Soviel wie ich weiß sind wir alle hier Schlittenhunde oder sollen es werden. Ich persönlich war bis vor einiger Zeit noch frei und nun hänge ich hier..."

Er wuffte einmal in die Richtung des Mannes.

"Und wieder eingespannt werden, geht bei mir schon gar nicht. Ich weiß nichtmal was ein Schlitten genau ist. Mein Vater soll ein berühmter Schlittenhund gewesen sein. Leider kann ich dir also nicht helfen, versuchs doch mal bei Marja, sie kennt sich da aus und ist..."

Marja. Plötzlich viel es ihm wieder ein. Die Hündin, welche ihn begrüßt und eingewiesen aber auch ermahnt hatte, war vor einiger Zeit fortgebracht worden. Wohin, das wusste keiner.
Was wohl mit ihr geschehen war?
Chinook war einige Minuten still und trottete in Gedanken versunken voran, erst dann sprach er weiter. Mehr zu sich selbst.

"...weg."

Ewas traurig senkte er den Kopf. Nun war auch de Flucht vergessen. Er hatte Marja zwar kaum gekannt, doch sehr gemocht. Sie war die Erste gewesen die ihn begrüßt hatte, sie hatte versucht ihm die Hörner zu stutzen und nun war sie weg. Verloren.
Er schnaufte kurz und sah zurück. Hinter ihm lief der Trainer, welche nun keine Mühe mehr hatte die Hunde zu halten. Ittuk lief weiterhin neben ihn. Dann sah er nach vor. Nicht weit entfernt sah man schon das Camp. Augenblicklich blieb der Rüde stehen und auch die anderen Beiden mussten es tun, denn er war nicht zum weiterlaufen zu bewegen. Er stemmte sich nicht dagegen, doch stand er da und sah starr auf die Zäune.

"Was ist denn? Komm weiter."

Der Rüde schien abwesend. Er sah weiterhin starr auf die Gebäude des Campes. Die Wolken zogen sich immer mehr zusammen und der kühle Wind wehte ihm durchs Fell. Von all dem bekam er aber nicht wirklich etwas mit.
Irgendetwas war seltsam. Er fühlte sich plötzlich ganz furchtbar. Wie hatte er nur vergessen können das Marja weg war? Gut, andere Hunde waren auch abgeholt worden, doch mit ihr hatte irgenetwas nicht gestimmt. Doch war das alles? Chinook war vielleicht zu stolz es sich einzugestehen, doch er hing an der Hündin. Und nun war sie fort und keiner wusste wo sie war.

Ein unsanfter Ruck holte ihn in die Gegenwart zurück. Verwirrt schaute er den Trainer an, welcher nun endlich weiter wollte. Langsam setzte sich der Rüde in Bewegung. Je näher sie dem Camp kamen, desto unwirklicher schien es ihm. Was sollte er hier? Er stemmte sich in die gegengesätze Richtung, wurde aber immer wieder herangezogen. Dann passierten sie das Tor, welches mit einen Knarren hinter ihnen schloss. Erschrocken sprang Chi herum und knurrte. Gefangen. Erneut gefangen.

Wieder gab es einen Ruck am Geschirr und sie gingen weiter. Der Rüde beobachtete Ittuk einige Minuten, er bewegte sich ganz anders als er selbst. Im Moment gab es nur noch das Bedürfnis dieses Geschirr loszuwerden. Sie kamen am Auslauf entlang und er sha sich schon wieder hinter dem Gitter sitzen, doch zu seiner Verwunderung gingen sie weiter. Es dauerte einige Minuten, dann erreichten sie die große Zwingeranlage. Alles schien ruhig, kein Hund war zu sehen. Wahrscheinlich standen sie alle leer. So gingen sie nun durch die Reihen. Die Zwinger hier waren teilweise größer als die Anderen und von einer Richtugn aus drangen die verschiedensten Gerüche auf sie ihn. Genau darauf gingen sie zu. Chinook hob den Kopf und sog die Düfte ein. Erst jetzt merkte er wie hungrig er eigentlich war.

Nun bogen sie ab und blieben einen Moment stehen. Peter band die Leine des Malamutmixes an einen Pfosten und betrat einen Zwinger, gefolgt von Ittuk. Dieser wurde dort losgelassen.
Der junge Rüde war erneut mit sich beschäftigt. Er rieb die Flanken am Holzpfoten um das Geschirr abzureiben, da kam auch schon der Mann wieder und griff die Leine. Er zog ihn mit sich. Es waren nur wenige Meter, vielleicht zwei bis drei Zwinger weiter. Der Mann öffnete das Tor und führte den, sich sträubenden, Hund hinein. Dann schloss er das Tor hinter sich und bügte sich über den Rüden. Dieser begann zu knurren. Hatte diese Mensch den immer noch nichts gelernt? Der Trainer zog ihm das Geschirr ab und wisch gerade einem Warnschnappen aus. Dann verließ er den Zwinger und schloss das Tor.

Chinook knurrte und sprang wütend gegen das Gitter. Wie konnten sie es wagen? Nicht nur das sie ihn eingesperrt hatten, nun saß er auch noch in diesem Loch fest. Der Zwinger war zwar für "normale" Verhältnisse recht geräumig und groß, doch war er noch nie auf so engem raum gehalten worden. Der Auslauf war ja schon schrecklich gewesen, aber das?
Wie von Sinnen sprang der Rüde am Gitter hoch, bellte und scharrte am Boden. Doch wieder gab es kein entrinnen.

Langsam beruhigte er sich und nurnoch ein paar leise Wuffer waren zu hören, bevor er ganz verstummte. Er sah neben sich. Eine gefüllte Schüssel stand dort. Wieder bemerkte er seinen knorenden Magen. Er rümpfte die Nase und schnupptere am Inhalt. Es roch seltsam und unbekannt. Vorsichtig öffnete er den fang und schluckte einiges an Futter hinunter. Es war nicht gerade das Beste. Warum auch? Schließlich war er kein Champion den man sehr gut pflegen musste. Doch für den Hunger half es.

Erst jetzt beruhigte er sich vollkommen und nahm auch seine Umgebung wieder deutliche war. Die Zunge wusch über die Nase und er sog einen neuen Duft ein. Nein, kein neuer, ein bekannter. Augenblicklich fuhr er herum und spähte durch das Gitter in den Nachbarzwinger. Ungläubig legte er einen Moment den Kopf schief, schnüffelte und schaute sich alles genau an. Träumte er? Nein, das konnte kein Traum sein.

"M...Marja?"

Verwirrte, ungäubige Worte. Doch seine Augen weiteten sich. Seine Rute schwang aufgeregt hin und her. Er sprang am Gitter hoch, sprang auf die Hütte und bellte. Dann sprang er wieder hinunter und stütze die Vorderpfoten am Gitter ab. Sie war es. Sie war wieder da. Und sie lebte. Freudig bellte Chinook. Er senkte die Pfoten und versuchte die Nase durch das Gitter zu quetschen, ohne großen Erfolg. Sein Schwanz wedelte als würde er gleich abfallen.

Komm schon. Steh auf. Komm her.

Es regte ihn schon wieder auf das dieses Gitter im weg war. Am liebsten wäre er jetzt zu ihr gestürmt, um sie herum gesprungen und hätte ihr das Gesicht abgeschleckt. Im Moment war ihm auch sein stolz egal. Marja war wieder da. Seine Marja.

[auf Spaziergang / spricht mit Ittuk / fällt Marja ein / traurig / wird wie Ittuk in die Zwinger gebracht / sieht Marja]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 15 Apr - 21:42

Ittuk lief Bei Fuß, wie es sich gehörte. Er sah den Bocksprüngen des jungen Rüden zu und lauschte auf dessen Antwort. Marja...mal sehen. Er hätte dem Jungspund gern gesagt, was der Mensch von ihm verlangte, aber er hatte den Eindruck, dass der Malamute-Mischling gar nicht gehorchen wollte. Ittuk knurrte kurz, als der Mensch so grob zu seinem Artgenossen war, andererseits – er konnte ja nichts tun. Das musste der Andere selber lernen.

“Danke“,

meinte er nach einer Weile, in der er geschwiegen hatte. Er setzte noch einmal seine Duftmarke an einen Baum und folgte dann dem Trainer, der jetzt die Richtung einschlug, aus der sie gekommen waren. Sie kehrten zurück dahin, wo von jetzt an Ittuks Zuhause sein würde. Ohne sein Herrchen. Ein bisschen vermisste er das alte Leben in seiner Familie, aber vor allem wollte er wieder einmal etwas hinter sich herziehen.

Ittuk zerrte auch leicht vorwärts, als sie das Camp betraten. Sofort ruckte der Mann wütend an der Leine und versuchte, Ittuk zurückzuhalten, wobei er ihm befahl:

“He, Fuß, nicht auch noch du!“

Ittuk knurrte gelangweilt und reihte sich gemächlich wieder neben dem Mann ein, der nun auf ein größeres Gebäude zusteuerte. Ittuk bellte einmal, um seiner Aufregung Luft zu machen. Schon wurde er in einen ausreichend großen Zwinger buxiert, und dann löste sich die Leine von seinem Halsband. Der Mann wich schnell zurück, und die Tür knallte mit schepperndem Geräusch zu.

Im Zwinger neben ihm war Chinook. Ittuk fühlte, dass er sich hier längere Zeit aufhalten würde. Schnüffelnd erkundete er seinen Zwinger und fand bald eine Matte in einer Ecke, wo er schlafen konnte. Müde war er eigentlich nicht, aber trotzdem ließ Ittuk sich ergeben auf die Matte gleiten. Seine Augen folgten dem Mann, der jetzt aus seinem Blickfeld verschwand. Als er zurückkam, hatte er einen Zettel in der Hand.

„Ittuk“ stand darauf, und der Mann pappte es an die Zwingertür. Ittuk erhob sich bald und bellte einige Male, dann war er still.

[wird in Zwinger gebracht | bellt Peter an]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Erste Schritte...   Fr 15 Apr - 22:02

Sie träumte von einem freien Tag im Camp mit ihm. Auf einer großen Wiese.. Genauso, wie sie es bei dieser „OP“ geträumt hatte. Es war einfach zu schön vorzustellen.
Und schon geschah es:
Sie hörte das Bellen von ihm und einem weiteren, ihr unbekannten Hund. Sein Duft wurde in ihre Nase getrieben und sie sog ihn voll ein. Sachte schloss sie die Augen und träumte weiter. War er wirklich da, oder bildete sie sich das ganze nur noch der Narkose ein? Sie hoffte es war wirklich so..

Ja es war so. Sie hörte ihn schmatzen und und sah hinauf, dort hin, wo er sein müsste. Sie konnte durch das Gitter nicht alles sehen, doch sah sie seine Rute. War es seine? Ja, das merkte man, und zwar daran, wie er bellte und sich aufregte. Aber warum hatte der Rüde sie nicht bemerkt? Ignorierte er sie?
Verzweifelt und auch traurig sank sie ihren Kopf und legte ihn auf ihre Pfoten. Um eine ihrer Pfoten war noch ein Verband von irgendeiner „Infusion“. Sie wusste nicht was es war, doch tat es weh.

Und schon hörte die Hündin einen weiteren Rüden bellen. Jedoch kannte sie dieses bellen nicht. Völlig abgelenkt von dem anderen Bellen merkte sie anfangs gar nicht, wie Chinook sie bemerkte. ER war an das Gitter gekommen, um sie zu sehen. Und nun sah auch sie ihn an. In ihrem Blick die volle Freude und Zuversicht, in seinen war Glück zu sehen. Glück? Also war sie ihm doch nicht egal? Und kaum dachte sie nach war er wieder der Alte. Er wollte raus aus seinem Zwinger, denn im Gegensatz zu dem Zwinger von Marja war seiner abgesperrt. Wäre Marja nicht Marja wüsste sie nicht wie man die Türen öffnet. Nur ein Nachteil, wenn man abhauen möchte, denn die Zwinger sind auch nochmal mit einem Zaun umrandet.

Bevor sie aber aufstand sah sie wieder zu ihm hoch. In seine wundervollen zweifarbigen Augen. Wie sehr hatte sie diese Augen, diese Ausstrahlung, diesen Rüden vermisst? Unendlich. Aber sie kannten sich kaum.. Die Hündin und der begehrte Fremde... Und wirklich, man könnte bestimmt irgendwo von Liebe reden, aber überlegte die Hündin nicht lange.

“Chinook..“

Langsam, mit einem Schmerz verzehrten Gesicht, stand sie auf, um seine Tür aufzumachen. Er wollte unbedingt raus. Wohin? Keine gewisse Ahnung. In die Freiheit? Doch half sie dem Rüden, welchem sie ihr Herz geschenkt hatte insgeheim.
Und somit ging sie auf seine Tür zu, auch wenn gerade jeder Schritt im Bauch schmerzte, sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. Mit der Schnauze hob sie die Tür leicht an, so dass man nur noch mit dem Fang dran ziehen muss, was sie gekonnt tat. Und Tada, offen war die Tür.

Wenige Schritte ging sie zurück, halb in ihrem Zwinger, damit sie sich wieder hinlegen konnte. Ihre Narbe tat in diesem Moment höllisch weh, und sie wollte nicht das Gesicht verzehren und dem Rüden Angst einjagen. Sie versuchte alles runter zu schlucken um den Moment nicht zu vermiesen.

Sie wollte was sagen. Aber was nur? Sie wusste nicht was sie zu ihm sagen sollte.. Das einzige was die kleine Hündin hat, war, dass sie ihn ansah, mit so viel Wärme und Geborgenheit wie noch nie zuvor. Sie sah ihn an, als hätten sie sich eine Ewigkeit nicht gesehen, denn es fühlte sich an wie eine Ewigkeit.

[Liegt im Zwinger | Träumt | Bemerkt Chi und den Neuen | Denkt sie Träumt | Sieht Chi | Sagt was kleines | Macht seine Tür auf | Freut sich | Hat schmerzen]

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